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Verwaltung will B-Plan vorantreiben

Erweiterung von Hohmeier Anlagenbau Verwaltung will B-Plan vorantreiben

Um der Firma Hohmeier Anlagenbau an der Enzer Straße in Stadthagen eine Erweiterung ihres Betriebes zu ermöglichen, treibt die Stadt die Aufstellung eines dafür notwendigen Bebauungsplanes voran. Der Bauausschuss soll die öffentliche Auslegung des B-Plans „Papenkämpe II“ am 6. April beschließen.

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Auf diesem Areal will die Firma Hohmeier Anlagenbau eine große Halle errichten.

Quelle: rg

Stadthagen. Wie berichtet will Hohmeier direkt südlich an das derzeitige Betriebsgelände angrenzend eine 30 mal 80 Meter große, zwölf Meter hohe Produktions- und Lagerhalle errichten. In diesem Zusammenhang dürften auch neue Arbeitsplätze entstehen. Hohmeier beliefert schwerpunktmäßig die Automobilindustrie, zum Beispiel mit Waschstraßen.

Eigentlich war das betreffende Gelände Teil des deutlich umfangreicheren B-Plans „Westlich des Krummen Baches“. Dessen Aufstellung zieht sich aber bekanntermaßen länger hin, weil Unklarheiten mit Blick auf den Hochwasserschutz bestehen. Gutachter sollen einen Alternativvorschlag zum Konzept der Verwaltung auf seine Machbarkeit und Sinnhaftigkeit prüfen. Daher hat der Rat das Hohmeier-Areal vom B-Plan „Westlich des Krummen Baches“ abgetrennt, um es als B-Plan „Papenkämpe II“ beschleunigt betreiben zu können.

Der von der Firma zur Bebauung vorgesehene Teil des Geländes soll demnach als eingeschränktes Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Die Einschränkung schließt die Nutzung von Einzelhandel aus und reduziert den zulässigen Geräuschpegel auf den eines Mischgebietes. Da nach Auskunft der Firma Lärm-Immissionen nur innerhalb der Halle auftreten werden, steht die Einschränkung den Absichten des Unternehmens nicht im Wege. Ein direkt angrenzendes Grünareal wird bauplanerisch als private Grünfläche ausgewiesen, der dortige Bewuchs in seinem Bestand erhalten.

Bestandsgarantie soll aufgehoben werden

Eine bisherige Bestandsgarantie für eine Reihe von Bäumen entlang der Westgrenze des Plangebietes soll aufgehoben werden, da diese eventuellen Maßnahmen zum Hochwasserschutz geopfert werden müssen. Auswirkungen auf das Landschaftsbild durch den Hallenneubau könnten durch Vorschriften auf die Gestaltung der Hallenfassade reduziert werden, heißt es in der Tischvorlage der Bauverwaltung.
In der Sitzung des Ausschusses wird es auch um die Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gehen. Insgesamt sind zehn Stellungnahmen abgegeben worden. Diese haben ganz überwiegend keine bis nur geringe Einflüsse auf den B-Plan.

So regt der Handelsverband Hannover an, auf dem Areal ausnahmsweise Kfz- und Landmaschinenhandel zuzulassen. Die Verwaltung räumt in ihrer Stellungnahme dazu ein, dass der Kfz-Handel nicht dem für die Innenstadt relevanten Einzelhandel im engeren Sinne zuzuordnen ist. Auch „aufgrund der bereits bestehenden Prägung durch einen Kfz-Handelsbetrieb“ solle der Kfz-Handel daher im B-Plan verankert werden.

Die öffentliche Sitzung des Planungs- und Bauausschusses beginnt am Donnerstag, 6. April, um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. ssr

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