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Verwaltung zieht positive Bilanz

Stromtankstelle an Zehntscheune Verwaltung zieht positive Bilanz

Rund ein halbes Jahr nach der Inbetriebnahme der Ladestation für Elektroautos an der Zehntscheune in Stadthagen haben die Verantwortlichen jetzt ein positives Fazit gezogen. Die beiden zum Auftanken zur Verfügung gestellten Parkplätze werden gut angenommen, sagt Iris Freimann von der Stadtverwaltung.

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Quelle: dpa

Stadthagen. Probleme hinsichtlich der Verfügbarkeit oder gar ein Missbrauch der kostenlosen Parkflächen für E-Autois seien ihr bisher nicht zu Ohren gekommen. Es habe zwar wenige Fälle gegeben, in denen trotz des eindeutig ausgeschilderten Parkverbots für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren eben solche Autos trotzdem auf den beiden Parkflächen abgestellt worden sind. In diesen Fällen sei es mit Strafzetteln allerdings gelungen, entsprechende Sanktionen für die Falschparker auszusprechen, erklärt Freimann.

 Die beiden Parkplätze nahe der von der Westfalen-Weser-Energie-Gruppe aufgestellten Stromzapfsäule seien für die Nutzung durch Elektroautos reserviert. Wie alle weiteren städtischen Parkflächen sind E-Auto-Besitzer auch nur aus diesem Grund von der Gebührenerhebung ausgenommen.

Anreize schaffen

 „Es war ausdrücklich so gewollt, hier mit Anreizen zu arbeiten und diesen Fahrzeugen kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen“, erläutert Freimann.  Damit folge die Stadt einer Initiative der niedersächsischen Metropolregion, die sich für Maßnahmen zugunsten der E-Mobilität ausspricht, ergänzt Wirtschaftsförderer Lars Masurek. „Natürlich ist es bedauerlich, wenn solche Vorteile ausgenutzt werden. Da haben wir wenig rechtliche Handhabe“, erklärt Masurek. Gemeint ist damit eine aufkommende Kritik, dass die Fahrer der E-Wagen ihr Gefährt den gesamten Arbeitstag über auf dem gekennzeichneten Platz und an der Zapfsäule abstellen und diesen Bereich für andere sperren. Masurek erläutert: Zumindest solange auf den Parkplätzen ein Elektro-Auto stehe, sei dies zeitlich uneingeschränkt zulässig.

 Das Parken auf den beiden Stellflächen ist zwar kostenlos, der Strom dort aber nicht. Das Bezhalsystem läuft über eine App des Anbieters „PlugSurfing“, für die sich die Nutzer der Ladestationen einmalig registrieren müssen. Anschließend sei es möglich, sein Auto an der 22 Kilowatt starken Ladestation in rund einer Stunde für die nächsten 100 Kilometer Fahrtweg aufzuladen.

 Die Regelung mit den kostenlosen Stellplätzen für E-Autos in der Kreisstadt soll für den Einstieg noch bis September kommenden Jahres weiterlaufen – gegebenenfalls soll dann nachjustiert werden. Auch weitere Zapfsäulen könnten in Zukunft hinzukommen. lht

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