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Vier Interessenten für Kita-Trägerschaft

EU-weite Ausschreibung Vier Interessenten für Kita-Trägerschaft

Obwohl bei dem Thema Kita-Plätze Zeitdruck herrscht, nachdem jetzt schon absehbar ist, dass in Stadthagen 57 Kita- und 26 Krippenplätze fehlen, hat sich die Ampel-Koalition auf Initiative der FDP gegen die Verwaltungsempfehlung gestellt, einen Kita-Neubau Im Holzwinkel zu realisieren. Stattdessen sollen Leerstände auf die Nutzung als Kita sowie eine freie Trägerschaft geprüft werden.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

STADTHAGEN. Wie Stadtsprecherin Bettina Burger auf SN-Nachfrage erklärte, haben sich bei der Verwaltung vier Interessenten für eine Übernahme der Trägerschaft gemeldet. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könnten allerdings noch keine Namen genannt werden. Das weitere Vorgehen hinsichtlich der Vergabe der Trägerschaft werde in der nächsten Fachausschusssitzung (für Schulen und Kindergärten am 4. Mai) diskutiert werden. Lothar Biege (FDP) hatte bei seinem Hinweis auf die vom Jugendhilferecht geforderte Trägervielfalt die PLSW, die Awo und die katholische Kirche ins Spiel gebracht.

Ausschreibung könnte monatelang dauern

Noch ungeklärt ist laut Burger aktuell auch die Frage, ob eine EU-weite Ausschreibung bei der Vergabe nötig ist: „Dies wird gegenwärtig noch rechtlich geklärt und dann auch in der nächsten Fachausschusssitzung thematisiert.“ Bürgermeister Oliver Theiß hatte zu Bedenken gegeben, dass eine Ausschreibung viele Monate dauern könnte. Auch die Mehrheitsgruppe stellte klar, keine europaweite Ausschreibung zu wünschen.

Im Bezug auf die Prüfung von Bestandsgebäuden in der Stadt – etwa die ehemalige Sparkassen-Filiale an der Marienburger Straße – habe die Verwaltung bisher keine Erfolge vermelden können, „da sich aufgrund umfangreicher baurechtlicher und pädagogischer Vorschriften eine Umnutzung dieser Gebäude als sehr schwierig erweist“.

Krankenhausareal kommt nicht in Frage

Unter die Lupe genommen worden seien bisher der ehemalige Getränke-Markt hinter dem Jawoll-Markt und die Olympiaturnhalle. Auch nicht in Frage kämen laut Burger das von Biege zur Überprüfung vorgeschlagene geplante Ärztehaus an der Bahnhofstraße („Würde in Gänze durch Fachärzte etc. belegt.“) sowie das Krankenhausareal („Wird komplett durch den Landkreis beansprucht.“). Für den Neubau stehen Kosten von bis zu 2,6 Millionen Euro im Raum. col

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