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„Volksbegehren für gute Schulen“: Projekt abgeschlossen

Stadthagen / Unterschriften-Aktion „Volksbegehren für gute Schulen“: Projekt abgeschlossen

Am Ostersonnabend haben zahlreiche Mitglieder der Wählerinitiative „WIR für Schaumburg“ in Stadthagen letztmalig Unterschriften für das „Volksbegehren für gute Schulen“ gesammelt.

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WIR-Mitglieder sammeln auf dem Stadthäger Marktplatz Unterschriften für das Volksbegehren. © pr.

Stadthagen (par). Seit einem Jahr versuchten verschiedene Gruppen und Elternvertretungen, auch im Landkreis Schaumburg, so viele Unterschriften wie möglich für ihre Forderungen zu sammeln. Sie sprechen sich dafür aus, dass Gymnasien und Gesamtschulen zur Regelschulzeit von 13 Jahren zurückkehren sollen. Ihrer Auffassung nach soll zudem die Gründung von Gesamtschulen erleichtert werden. Künftig soll eine Gesamtschule auch mit vier, im Ausnahmefall auch mit drei Parallelklassen gegründet werden können. Die vollen Halbtagsschulen sollen ihrer Forderung nach bestehen bleiben.

„Die Aktion in Stadthagen war sehr erfolgreich“, zeigte sich WIR-Vorsitzender Richard Wilmers mit der Abschlussaktion zufrieden. Viele Schaumburger Bürger hätten die Forderungen sofort unterstützt und unterschrieben. „Mein Sohn ist gerade im Abi-Stress. Die Schulzeitverkürzung ist eine falsche Maßnahme und bringt viele Kinder um eine natürliche und sorgenfreie Kindheit“, berichtete ein betroffener Vater.

WIR-Mitglieder bedankten sich mit einer Rose bei allen, die mit ihrer Unterschrift die Initiative ünterstützten. Alle anwesenden Kinder konnten sich über Ostereier freuen.
Wilmers bat nunmehr alle Gruppen und Schulen, die noch Unterschriftenlisten haben, diese unbedingt an die Meldebehörden zu schicken. Diese hätten dann nur noch wenige Tage Zeit, die Anzahl der Unterschriften dem Landeswahlleiter bis zum 2. Mai zu melden.

„Es ist sehr schade, wenn geleistete Unterschriften wegen Terminüberschreitung nicht berücksichtigt werden können“, sorgte sich Wilmers und hoffte, bis Mitte Mai die Schaumburger Zahlen von der Initiative „Volksbegehren“ in Hannover zu erhalten.

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