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Vom Barren bis zur Busfahrt

Jugendarbeit in Stadthagen Vom Barren bis zur Busfahrt

Die Palette an Wünschen ist vielfältig: Verwaltung und Rat hatten Vertreter von Vereinen eingeladen, um von ihnen zu erfahren, wo bei der finanziellen Förderung der Jugendarbeit durch die Stadt die größten Bedarfe liegen.

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Ausgelassene Vorfreude

STADTHAGEN. Hintergrund: Bei die Vergabe der Zuschüsse sorgen bisher unklare und offenbar an den Bedürfnisssen vorbeigehnende Richtlinien dafür, dass kaum Anträge gestellt wurden. Wie der als Moderator des Treffens agierende Vorsitzende des Ratsausschusses für Jugend, Soziales und Sport, Thomas Pawlik, sagte, sollen neue, „an der Lebenswirklichkeit der Vereine orientierte klare Vergaberichtlinien erarbeitet werden“. Um dafür eine möglichst konkrete Informationsgrundlage zu erhalten, fand das Treffen statt.

Wie Stadtjugendpfleger Ralf Cordes klarmachte, geht es bei dem Fördertopf um 5580 Euro im Jahr. „Das ist keine riesige Summe“, räumte Pawlik ein, „aber dieses Geld wollen wir wenigstens zielgenau vergeben.“

Viele Wünsche vorhanden

Die Wortbeiträge zeigten, dass sich die Vereine Zuschüsse vor allem für die Bereiche Fahrten und Freizeiten, Sachmittel, Aus- und Fortbildung sowie Aktionen und Projekte wünschen.

So wünschte sich Uwe Bredemeier (VfL Stadthagen) Zuschüsse für die Anschaffung von Großgeräten wie Barren oder Trampolin: „Das ist über Mitgliederbeiträge nicht zu finanzieren.“ Klaus Gewecke (Naturschutzbund) nannte das Anfertigen von Nistkästen mit Jugendlichen als sinnvollen Förderzweck. Benjamin Wiebking (Modellbauclub) gab an, der Verein könne für die regelmäßig notwendige Anschaffung von Akkus Hilfe gebrauchen.

Von Gewehren zum Komponisten

Für Frank Altewolf (SW Enzen) sind Fahrten und Freizeiten „ein großes Thema, hierfür wären Zuschüsse wichtig“. Ähnlich Markus Schade (Stadtjugendfeuerwehr): „Bei Ausflugsfahrten wäre es gut, wenn wir zumindest die Kosten für den Bustransport gesponsert bekämen.“ Außerdem seien Zuschüsse für Zeltlager wünschenswert.

Wilhelm Dehne (Schützenbund) erwähnte die geplante Einrichtung einer Biathlon-Sparte für Jugendliche. Dafür sei die Anschaffung spezieller Gewehre nötig, die nicht allein aus Vereinsmitteln finanziert werden können. Von der regelmäßigen Erarbeitung und Aufführung eines Kinder-Musicals berichtete Angelika Hiddessen (Landeskirchliche Gemeinschaft): „Wir könnten Zuschüsse für die Finanzierung des Komponisten gebrauchen“.

Martin Runnebaum (St. Martini-Gemeinde) nannte finanzielle Hilfe bei der Erstausstattung der Räume für eine neue Jugenddiakonin als wünschenswert. Auf die Förderung von Sachmitteln hatte es auch Regina Tegeler (Motorclub) abgesehen: „Wir müssen alle drei, vier Jahre neue Karts und Pylonen anschaffen.“  ssr

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