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Vom Sorgenkind zur Musterschule

Oberschule am Schlosspark schneidet gut ab Vom Sorgenkind zur Musterschule

Die Schule am Schlosspark hat sich in den vergangenen acht Jahren qualitativ enorm weiterentwickelt. Dies hat das dreiköpfige Inspektionsteam der Landesschulbehörde der Oberschule nach einer eingehenden Untersuchung bescheinigt.

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Dirk Bornemann hilft Schülern bei der Gruppenarbeit.

Quelle: ber

Stadthagen. Bereits vor acht Jahren war die Stadthäger Einrichtung im Rahmen der vom Niedersächsischen Kultusministerium eingeführten Schulinspektion kontrolliert worden. Damals schnitt die Oberschule schlecht ab. Diesmal lautet das Fazit der Inspekteure: Ein „bombastisches Unterrichtsergebnis“, ein durch Respekt und Freundlichkeit geprägtes Schulklima und eine enge Vernetzung mit externen Partnern, insbesondere zur Berufsorientierung.

Neben 31 Unterrichtsbesuchen hat das dreiköpfige Inspektionsteam, bestehend aus speziell für diese Aufgabe geschulten Rektoren, sich in Einzelgesprächen mit Schülern und Eltern ein umfassendes Bild von der Schule gemacht.

Die Schule hat sich grundlegend gewandelt

„Ich hatte schon ein gutes Ergebnis erwartet. Aber das es so positiv ausfällt, hat mich dann doch überrascht“, räumt der didaktische Leiter der Oberschule, Dirk Bornemann, ein. Unter seiner Federführung hat die Schule sich innerhalb von acht Jahren grundlegend gewandelt. „Auch wir haben gelernt in dieser Zeit“, sagt Rotraud Becker, die vor zehn Jahren die Schulleitung übernommen hat.

Einhergehend mit einem personellen Schnitt –80 Prozent des Kollegiums wurde in diesem Zeitraum aus Altersgründen ausgetauscht – haben neue Unterrichtsmethoden und die verstärkte Zusammenarbeit der Lehrer untereinander Einzug gehalten. Zudem gibt es in jedem Jahrgang einen festen Baustein, um die soziale Kompetenz zu stärken und die Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten. Das Spektrum reicht von einer Fahrt zu Beginn der fünften Klasse über ein Teamtraining im Seilgarten bis hin zur Potenzialanalyse und Berufserkundung.

„Es wäre schön, wenn man uns auch fragt“

Einzig in einem Punkt haben die Schulinspektoren Verbesserungsbedarf ausgemacht: Beim Mitspracherecht der Schüler, um die Konzepte noch besser an die Bedürfnisse der Jugendlichen anzupassen. Das sieht auch Tolga Filiz so: „Es wäre schön, wenn man uns auch fragt“, erklärt der Schülersprecher, der ansonsten aber wenig an der Beurteilung zu beanstanden hat. „Von außerhalb hört man immer, dass unsere Schule nicht die Beste ist. Aber ich habe es anders erlebt. Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist sehr respektvoll und kooperativ. Wir arbeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander.“ ber

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