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Von Scharia und Kirchenasyl

Diskussion über Flüchtlinge Von Scharia und Kirchenasyl

Die Flüchtlingsproblematik bleibt weiter omnipräsent in den Medien. Erst vergangenen Monat verglich Innenminister Thomas de Maizière das Kirchenasyl mit der Scharia und löste damit eine Debatte aus, mit der sich auch die Fachoberschüler der Berufsbildenden Schulen aktuell im Unterricht beschäftigen.

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Jan-Peter Hoth ist theologischer Referent im Landeskirchenamt.

Quelle: js

Stadthagen. Religionslehrerin Ulla Thürnau-Freitag lud dazu Jan-Peter Hoth, Pastor der Schaumburg-Lippischen Landeskirche ein, um grundlegende Fragen der Schüler zu klären.
Zentrales Thema der Diskussionsrunde war das Kirchenasyl. Der Pastor verblüffte die Schüler mit der Tatsache, dass die Kirche „eigentlich kein rechtsfreier Raum“ sei und das Kirchenasyl in keiner Weise gesetzlich verankert ist. „Trotzdem akzeptieren der Staat und die Polizei in 99,9 Prozent der Fälle den besonderen Raum des Bethauses“, sagte er.

Es komme also so gut wie nie vor, dass Flüchtlinge, deren Asylantrag eigentlich abgelehnt wurde und die sich in der Obhut der Kirche befinden, von Polizisten abgeführt werden. Auf den Einwurf eines Schülers, dass die Flüchtlingsproblematik mehrheitlich negativ aufgenommen wird, sagte er: „Es ist wichtig, dass jene Menschen aktiv in die Gemeinschaft eingegliedert werden, um Vorurteile abzubauen.“

Entsprechend erfreut äußerte er sich, als er hörte, dass sich einige anwesende Jugendliche den Flüchtlingsschülern der BBS annehmen und die Freizeit mit ihnen verbringen.  js

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