Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Von Wirtschaftskompetenz und prekären Lebenslagen

SPD-Bewerber stellen sich Stadthäger Stadtverband vor Von Wirtschaftskompetenz und prekären Lebenslagen

Die beiden Bewerber für die SPD-Kandidatur im Bundestagswahlkreis Nienburg-Schaumburg, Ralph Tegtmeier (43) und Marja-Liisa Völlers (31), haben sich den Stadthäger Genossen präsentiert. 25 vor allem ältere Parteimitglieder waren der Einladung des Stadtverbandes in den Ratskeller gefolgt.

Voriger Artikel
Hakenkreuze bleiben
Nächster Artikel
Grün-Signal auf Anforderung

Marja-Liisa Völlers und Ralph Tegtmeier präsentieren sich den Stadthäger Genossen.

Quelle: ssr

Stadthagen. „Von Haus aus Schaumburger“ sei er, warb der Bad Nenndorfer Tegtmeier um Sympathie unter den Stadthäger SPD-Leuten: „Meine Familie ist seit 400 Jahren hier ansässig.“ Dem setzte die Münchehägerin Völlers mit Blick auf ihre berufliche Tätigkeit an der IGS in Stadthagen entgegen: „Ich bin die Einzige, die den ganzen Wahlkreis vertreten kann.“ Denn sie wohne und wirke parteipolitisch im Landkreis Nienburg und arbeite hauptberuflich in Schaumburg.

 Beide verwiesen auf ihre unterschiedlichen beruflichen Kompetenzen. Tegtmeier, der bei den VGH Versicherungen Abteilungsleiter für industrielle Sachversicherungen ist, betonte, dadurch wisse er, „wie wirtschaftliche Zusammenhänge laufen“. Zudem habe er viel Erfahrung in Personalführung. Die Lehrerin Völlers hingegen hob hervor, sie arbeite mit Schülern aus allen sozialen Schichten, speziell auch in prekären Lebenslagen, weswegen sie soziale Kompetenz authentisch verkörpere.

 Dass sie über Wahlkampferfahrung verfügen, schilderten beide Bewerber. Dazu hätten seine vielfältigen parteipolitischen Ämter und Mandate beigetragen, sagte Tegtmeier. Kontrahentin Völlers erwähnte, sie sei im Wahlkampfteam des SPD-Landtagsabgeordneten Grant Hendrik Tonne.

 Akzente zu setzen versuchten beide Bewerber vor allem beim Thema soziale Gerechtigkeit. Tegtmeier plädierte unter anderem für eine stärkere Umverteilung zugunsten ärmerer Schichten mit steuerlichen Mitteln. Außerdem müsse über die Rente mit 67 geredet werden. Völlers bekundete beispielsweise, der Mindestlohn sei ihr zu gering. Zudem warb sie für Einführung einer Vermögenssteuer. Nicht zuletzt plädierte sie für kostenlose Kita-Plätze.

 Der hiesige SPD-Bundestagskandidat wird am 24. Juni auf einer Delegierten-Wahlkreiskonferenz gekürt. ssr

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr