Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Vorerst kein Kreisel vor Hagemeyer

Verkehrsführung Vorerst kein Kreisel vor Hagemeyer

Im vergangenen Jahr haben die Stadtverwaltung und das Stadtmarketing Stadthagen (SMS) Planungsvorschläge zur innerstädtischen Verkehrsführung vorgelegt. Dazu gehörte auch ein möglicher Kreisel vor dem Kaufhaus Hagemeyer. Ob diese Pläne tatsächlich eine Umsetzung erfahren, steht allerdings in den Sternen.

Voriger Artikel
Wippen, wedeln und abrocken beim Pflastertrubel
Nächster Artikel
„Liederkranz“ wartet mit Sopranistin und Tenor auf

Möglicherweise könnte vor dem Kaufhaus Hagemeyer ein Kreisel entstehen. 

Quelle: Archiv

Stadthagen (js). „Das ist keine beschlossene Maßnahme“ versichert Bauamtsleiter Gerd Hegemann. Selbst wenn ein solcher Kreisel morgen beschlossen werden würde, „vor 2017 wäre davon nichts zu sehen“, so der Bauamtsleiter weiter.
Aber warum sollen vor Hagemeyer überhaupt infrastrukturelle Veränderungen passieren? „Der Verkehr kann in die westliche Stadt nur hinein, und nicht wieder raus“, erklärt Hegemann. Mithilfe eines Kreisels, inklusive Walldurchbruch, könnten die umliegenden Parkplätze, wie etwa am Viehmarkt, besser genutzt werden. Außerdem hätten derzeit Ortsfremde mitunter Orientierungsprobleme, wie Hegemann einräumt, Die Kreisel-Lösung könnte Abhilfe schaffen.
Doch bei einer Bürgerbeteiligung im Jahr 2014 hat sich die Mehrzahl der Anwesenden „dem Vernehmen nach gegen eine solche Lösung ausgesprochen.“ Möglicherweise aufgrund der Kosten, die ein solches Bauvorhaben nach sich ziehen würde. „Die Millionengrenze würde mit Sicherheit überschritten werden“, sagt Hegemann. Alleine der Kreisel würde mit 300 000 Euro zu Buche schlagen. Die von der CDU vorgeschlagene Boulevard-Lösung – die Fahrbahn der Marktstraße näher an das Commerzbank-Gebäude zu verlegen und im Gegenzug den Bürgersteig auf der gegenüber liegenden Seite verbreitern – würde zwar „eine Teilverbesserung schaffen, aber an der Verkehrssituation nichts ändern“, erklärt Hegemann.
Ganz vom Tisch sind die Pläne eines Kreisels, „oder was auch immer dort kommen könnte“, noch nicht. Die Stadt hat sich für das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ beworben. Sollte die Kreisstadt dort aufgenommen werden, „können eine ganze Reihe von Sanierungsprogrammen“ durchgesprochen werden. Im nächsten Frühjahr entscheidet sich, ob Stadthagen mit den Zuschüssen rechnen kann.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg