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Vorfreude auf Bewegungsbad

Stadthagen Vorfreude auf Bewegungsbad

Viel Anerkennung von Politikern und Verbandsvertretern hat die Versehrten-Sportgemeinschaft Stadthagen am Sonnabend erhalten. Der rührige und wachsende Verein besteht seit 50 Jahren. Größter Wunsch ist derzeit ein Bewegungsbad am Tropicana. Bürgermeister und Wirtschaftsbetriebe machten beim Kommers im Ratskeller Hoffnung auf baldige Erfüllung.

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Horst Hönig (Zweiter von links) ehrt Thomas Wulff (von links), Rolf-Dietmar Döring, Alexandra Görlich, Helga Benkstein, Uwe Liwack und Karl Ludwig Tamm für ihren Einsatz in der Versehrten-Sportgemeinschaft.

Quelle: sk

Stadthagen. Mit 13 Mitgliedern ging die Versehrten-Sportgemeinschaft (VSG) Stadthagen 1965 an den Start. Heute zählt der Verein 320 Mitglieder, Tendenz steigend. Mangels eines Hallenbades in Stadthagen sei man zum Schwimmen jede Woche dienstags nach Bückeburg gefahren, blickte Hans-Dieter Nerge, Gründungsmitglied und seit 25 Jahren Vorsitzender der VSG Stadthagen, zurück.

Heute steht das Tropicana zur Verfügung. Ende 1990 trafen sich dort jeden Monat insgesamt 130 VSG-Mitglieder zum gesundheitsfördernden Schwimmen und zur Wassergymnastik. „Die haben wir heute in einer Woche“, zeigte Nerge auf. Jedoch: Platz und Übungszeiten sind begrenzt, die elf Gruppen voll. Nicht jeder, der möchte, kann derzeit am Schwimmsport und an der Wassergymnastik teilnehmen. Nerge dankte Helmut Kirchhöfer, Leiter der Wirtschaftsbetriebe, dass das Tropicana „Zeiten zur Verfügung gestellt hat, wie nur immer möglich.“

Angesichts der großen Nachfrage nach Schwimmen und Wassergymnastik wandte sich Nerge mit Blick auf das von vielen Bürgern gewollte und politisch diskutierte Freibad an den Stadthäger Bürgermeister Oliver Theiß: „Bitte, bauen sie zuerst das Bewegungsbad.“ Theiß erwiderte daraufhin, dass es zwar auch sehr gute Gründe für ein Freibad gebe, aber „die Würfel sind sowieso politisch gefallen“. Schon nächstes Jahr könne mit dem Bau begonnen werden.

Helmut Kirchhöfer ergänzte, dass auch bei anderen Vereinen „ganz schwer Druck auf dem Kessel für mehr Zeiten“ sei. Außerdem habe man für die Wassergymnastik nicht die richtigen Wassertiefen. Den VSG-Mitgliedern machte Kirchhöfer Hoffnung auf einen zügigen Fortschritt auf dem Weg zum Bewegungsbad.

Die Kostenberechnung für das Bewegungsbecken sei fertig. Schnellstmöglich könne nun der Bauantrag gestellt und wohl im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden. Kirchhöfer zu den 30 Kommersteilnehmern: „Ende nächsten Jahres können sie im Wasser sein.“ sk

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