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Vorhandene Straßen nutzen

Stadthagen / Seniorenbeirat Vorhandene Straßen nutzen

Den Vorschlag der Stadtverwaltung, die Verkehrsprobleme in der Altstadt mit einem Kreisverkehr nördlich des Kaufhauses Hagemeyer zu lösen (wir berichteten), stößt bei Karl-Heinz Hansing auf regen Widerstand.

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Karl-Heinz Hansing (links) und Christian Jürgens halten nichts von einem Kreisverkehr zur Lösung der Probleme in der Altstadt.

Quelle: tbh

Stadthagen. „Einen Kreisel für eine halbe Million Euro zu bauen, um den Verkehr umzuleiten, wird keinen Sinn haben“, sagte der Vorsitzende bei der Sitzung des Seniorenbeirates Stadthagen.

 Den „Anstoß für einen Dialogprozess“, von dem Bürgermeister Bernd Hellmann bei dem Informationsabend zur Verkehrsführung in der Altstadt Ende Juli sprach (wir berichteten), haben die Mitglieder des Seniorenbeirates Stadthagen gerne aufgenommen. Hansing und sein Stellvertreter, Christian Jürgens, haben gemeinsam eine Alternative zum Vorschlag der Stadtverwaltung ausgearbeitet. Im Kern sieht das Konzept des Gremiums vor, die vorhandenen Straßen zu nutzen und auszubauen.

 Hansings und Jürgens Vorschlag: Die Marktstraße und die Straße Am Viemarkt sollen für den Verkehr in beide Richtungen geöffnet werden. Statt Bäume abzuholzen und unnötig Parkplätze an der Straße Am Viehmarkt zu opfern, plädiert der Seniorenbeirat für eine Verbreiterung der vorhandenen Straßen. Dies sei wesentlich weniger kostenaufwendig, so das Argument von Hansing.

 Kritik an dem Vorschlag gab es zunächst aus den eigenen Reihen. Erik Nagel befürwortete einen Kreisverkehr, der die Bahnhofstraße, die Enzer Straße und die Straße Am Viehmarkt verbindet, „auch wenn das einen Walldurchbruch und das Fällen von Bäumen mit sich bringt“. Besonders ärgere ihn die „Gurkerei“, wenn man mit dem Auto durch die Stadt fahre.

 Einen Konsens hingegen erzielten die Mitglieder bei der Frage der Entschärfung des für Fußgänger problematischen Übergangs an der Kreuzung Marktstraße, Wallstraße und Am Viehmarkt. Hansing hatte die Idee, eine Fußgängerbrücke als „Notlösung“ zu installieren. Diese verwarf er jedoch zugunsten des Mehrheitsvorschlages, einer Fußgängerampel.

 Das Protokoll der Sitzung mit den Vorschlägen zur Verkehrsführung möchte der Seniorenbeirat kommenden Montag bei der Stadtverwaltung einreichen. tbh

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