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WIR: Eigener Kandidat „ziemlich sicher“

Stadthagen / Bürgermeisterwahl WIR: Eigener Kandidat „ziemlich sicher“

Gibt es einen Dritten im Bunde? Fest steht derzeit nur, dass ein Sozial- und ein Christdemokrat ihren Hut bei der Bürgermeisterwahl 2014 in den Ring werfen werden. Allerdings zeigt sich auch „WIR für Stadthagen“ zuversichtlich, einen Kandidaten stellen zu können.

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Bei der Bürgermeisterwahl 2006 hat sich Sozialdemokrat Bernd Hellmann (rechts) gegen CDU-Kandidat Gunter Feuerbach (Mitte) und FDP-Bewerber Torsten Bödeker durchgesetzt.

Quelle: Archiv/rg

Zu früh ist es Sprecher Richard Wilmers zufolge aber, um Namen zu nennen. Er sagt: „Wir befinden uns noch in Gesprächen und warten ab.“ Anfang des kommenden Jahres könnte es „so weit sein“.
Derzeit gebe es innerhalb von WIR keine Ambitionen, einen Kandidaten außerhalb der Gruppe zu unterstützen. Mit Bezug auf einen möglichen eigenen Bürgermeisteranwärter unterstreicht Wilmers: „Wir sind uns ziemlich sicher, dass es klappt.“ Der WIR-Vorsitzende hatte im März dieses Jahres den aktuellen Amtsinhaber Bernd Hellmann (SPD) scharf angegriffen und erstmals einen eigenen Kandidaten für die Wahl 2014 in Aussicht gestellt.
„Fairness für Hellmann“ hatte daraufhin FDP-Ratsmitglied Lothar Biege gefordert. FDP und WIR bilden im Stadtrat eine Gruppe. Persönlich bleibe er dabei, teilt Biege auf SN-Anfrage mit. Bernd Hellmann leiste „gute Arbeit“, die Stadt brauche jemanden mit Verwaltungserfahrung an der Spitze. Für die FDP insgesamt möchte er aber nicht sprechen. Das übernimmt die Stadthäger Ortsvorsitzende der Liberalen, Renate Jobst. Sitzungen und Gespräche stünden noch an, aber derzeit sehe es danach aus, dass es keinen Kandidaten der FDP geben werde. Auch, ob und welchen der anderen Politiker die Partei mangels einer eigenen Option unterstütze, sei noch völlig offen. Ähnlich unentschlossen sieht es bei den Grünen aus. Einen Kandidaten gibt es nicht, nach Angaben der Stadthäger Fraktionssprecherin Maria Börger-Sukstorf „zeichnet sich derzeit auch nichts ab“.
Ebenso unsicher sei, ob die Grünen im Fall der Kandidatenlosigkeit eine Wahlempfehlung für den Wunschbürgermeister einer anderen Partei aussprechen. „Wir haben das noch nicht abschließend besprochen“, sagt Börger-Sukstorf. Mit einer Entscheidung sei aber noch in diesem Jahr zu rechnen. jcp

Heiße Phase des Wahlkampfes im Frühjahr

Die Stadthäger SPD wird ihren Bürgermeister-Kandidaten am 14. November auf einer Wahlkonferenz küren. Stimmberechtigt ist dort jedes Stadthäger SPD-Mitglied, das mindestens 16 Jahre alt ist. Mit Amtsinhaber Bernd Hellmann gibt es „nach wie vor nur einen Personalvorschlag“, wie Stadtverbandschef Philipp Beck auf Anfrage bestätigte. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass noch jemand die Hand hebt, insofern rechnen wir fest nur mit dem Bewerber Hellmann.“ Dieser ist von allen Ortsvereinen sowie dem Stadtverbandsvorstand jeweils einmütig als Kandidat vorgeschlagen worden.
In der Zeit bis zur Weihnachtspause werde sich die Stadthäger SPD-Führung mit Hellmann, so er zum Kandidaten gekürt wird, zusammensetzen, um den Wahlkampf organisatorisch und inhaltlich zu planen, kündigte Beck an. Der Termin der Bürgermeisterwahl werde aller Voraussicht nach der 25. Mai 2014 sein. Insofern werde die heiße Phase des Wahlkampfes nicht vor Beginn des Frühjahrs sein, schätzt Beck. Die SPD wolle vor allem mit dem Amtsbonus Hellmanns punkten: „Seine erste Amtsperiode kann sich sehen lassen, die werden wir als Trumpfkarte ausspielen.“
Bei der CDU, die bereits ihren örtlichen Partei- und Fraktionschef Heiko Tadge zum Kandidaten gekürt hat, laufen die Vorbereitungen jetzt an. Weil er „schon viel vorgearbeitet hat, was die Strategie und die Programmatik meines Wahlkampfes angeht, werden die Vorbereitungen wohl recht zügig gehen“, teilte Tadge dazu auf Anfrage mit.
Bis Weihnachten will der CDU-Kandidat ein Wahlkampf-Team gebildet haben. „Meine rechte Hand im Wahlkampf wird Ratsherr Jens Klugmann sein“, kündigte Tadge dazu schon einmal an.  ssr

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