Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
WIR/FDP favorisiert Kreft-Projekt

Ratsgruppe legt sich auf Standort für Ärztezentrum fest WIR/FDP favorisiert Kreft-Projekt

Als erste Gruppierung im Rat hat sich WIR/FDP auf einen Standort für ein Ärztezentrum festgelegt.

Voriger Artikel
Brandstiftung als Ursache für Feuer bei PLSW bestätigt
Nächster Artikel
Männerchor "Liederkranz" sucht neue Sänger

Diese beiden maroden so genannten „Kreft-Häuser“ an der Klosterstraße würden dem Neubau eines Ärztezentrums weichen.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Die Ratsgruppe will die Einrichtung auf dem Gelände südlich der Marktpassage. Dort plant, wie berichtet, der Kaufmann Günther Kreft mit einem Investor, der freilich erst noch gefunden werden muss, ein Ärztezentrum zu errichten.

„Von allen in der Diskussion stehenden Standorten für ein Stadthäger Ärztezentrum ist nur der in der Innenstadt für uns denkbar“, formulierte Gruppensprecher Richard Wilmers. Denn: „Unsere Innenstadt braucht dringend eine Aufwertung und eine damit verbundene Stärkung der Kaufkraft.“ Die anderen potenziellen Standorte an der Bahnhofsstraße, an der Vornhäger Straße und auf dem Krankenhausareal liegen alle außerhalb der Altstadt.

In einem Gespräch mit der Ratsgruppe habe Kreft „überzeugend dargestellt“, warum dieser Standort so vorteilhaft sei, berichtete Wilmers. Das Areal sei ausreichend groß und biete genügend Parkplätze. Geplant sind rund 6000 Quadratmeter neue Geschäftsfläche und 300 Stellplätze. Außerdem sei im Gegensatz zu den anderen drei Standorten ein kurzfristiger Baubeginn möglich, da der aktuelle Bebauungsplan das zulasse, argumentierte Kreft gegenüber den WIR/FDP-Politikern. Zudem wäre das Ärztezentrum eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits vorhandenen medizinischen Dienstleistungen in der Marktpassage.

„Die immer wieder geforderte Belebung unserer schönen Altstadt wird durch ein zentrales Ärztezentrum deutlich neue Impulse erfahren“, war sich FDP-Ratsherr Lothar Biege sicher. Kreft geht davon aus, dass ein Ärztezentrum täglich etwa 2000 Patienten in die Stadt bringt. „Diese suchen nicht nur ihren Arzt auf, sondern bummeln auch gerne durch die Altstadt und das wäre ein großartiger Gewinn für Stadthagen“, prognostizierte WIR-Ratsfrau Gundi Donjes.

Laut Wilmers will die WIR/FDP-Ratsgruppe von nun an offensiv für den Standort südlich der Marktpassage werden und dazu auch ein Gespräch mit Bürgermeister Oliver Theiß führen.
SPD/Grüne und CDU halten sich, was eine Priorität für einen der Standorte angeht, noch vollkommen bedeckt. ssr

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg