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WIR: Familienfreundlichkeit hat allerhöchste Priorität

Stadthagen / Parteien WIR: Familienfreundlichkeit hat allerhöchste Priorität

Bei der Kommunalwahl am 11. September wird der Stadthäger Rat neu gewählt. Die SN haben sich bei Parteien und Wählerinitiativen nach Aktionen, Kernpunkten des Wahlprogramms und einer Kurzbilanz der auslaufenden Ratsperiode erkundigt.

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So schnell wie möglich will WIR ein neues Außenschwimmbecken am „Tropicana“ gebaut wissen. © rg

Stadhagen (ssr). Hier die Wählerinitiative „Wir für Stadthagen“ (WIR):

• Aktionen: Nach Darstellung von Richard Wilmers vom Ortsvorstand werden jeweils vier bis sechs WIR-Kandidaten während der Wochenmärkte an den Sonnabenden mit einem Info-Stand präsent sein. Auffällig geziert werde der Stand von zwei Großplakaten. Dort würden nicht nur Wahlkampf-Flyer verteilt, sondern auch die Unterschriftenaktion „Volksbegehren für gute Schulen“ durchgeführt. Die Wahlprospekte würden noch flächendeckend im Stadtgebiet verteilt. Zudem werde verstärkt mit Zeitungs-Anzeigen gearbeitet.

• Kernpunkte des Wahlprogramms: Wie Wilmers erläuterte, besitzt für WIR eine familienfreundliche Politik „allerhöchste Priorität“. Konkret: Ausreichend Kita-und Hortplätze; Fördermaßnahmen gerade auch für Migrantenkinder notfalls in Eigenfinanzierung der Stadt bei Wegfall der Zuschüsse von Land oder Bund; Reduzierung der Kita-Gebühren mit dem langfristigen Ziel der völligen Gebührenfreiheit.

WIR „will beliebte Freizeitmöglichkeiten erhalten oder wiederherstellen“. Konkret: Der Bau eines Freibades am „Tropicana“ schneller als bis 2014. Im Stadtetat seien dafür klare Prioritäten zu fordern, zum Beispiel „lieber Freibäder statt Kreisel“. Gefordert wird zudem eine rasche Nachnutzung der früheren Eisbahn und der Erhalt aller Kleingartenanlagen als Freizeitoasen und als Kommunikationszentren.
Hohe Priorität müsse der Hochwasserschutz haben. Rückhaltebecken müssten „dahin wo der Wasseranfall entsteht“. Feuchtbiotope gelte es auszubauen, das Radwegenetz müsse deutlich erweitert werden. Die Verkehrsführung müsse vereinfacht werden.

WIR fordere eine größere Vielfalt der Kulturangebote. Zwar gebe es in Stadthagen etliche Angebote im Bereich der Kultur. Was aber fehle, sei eine Art „Mitmachkultur“, die den Bürgern, vor allem Jugendlichen, aktive und kreative Gestaltungsmöglichkeiten eröffne. Daher unterstütze WIR den Verein „Tu Wat“ nach Kräften.

WIR sei strikt gegen die Umgestaltung des „Hundemarktes“ zur Eventfläche. Die Parkplätze dort müssten erhalten bleiben, zudem müsse die Gastronomie am Marktplatz geschützt werden.

• Bilanz: WIR hat laut Ratsherr Wilmers zu Ausbau und Fortentwicklung der vorschulischen Erziehung beigetragen (mehr Kita-Plätze und flexiblere Betreuungszeiten), ebenso zur Einrichtung des Ganztagsbetriebs an zwei Grundschulen und der dortigen Sprachförderung.

Dank WIR seien Kleingartenanlagen erhalten geblieben (südlich der Sophienstraße und am WEZ-Parkplatz). Verhindert worden sei ein Kreisel vor Hagemeyer und eine Straßenausbaubeitrags-Satzung. Kräftig unterstützt worden seien die Projekte frühere Synagoge, Zehntscheune und „TuWat“-Domizil.

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