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WWE darf investieren

Entscheidung mit Gegenwind im Rat Stadthagen WWE darf investieren

Ganz geheuer ist das dem einen oder anderen Ratspolitiker nicht gewesen: Die Gruppe Westfalen Weser Energie (WWE), an der die Stadt über die Wirtschaftsbetriebe beteiligt ist, spaltet ein Geschäftsfeld „Beteiligungen“ ab. Dieses soll Investitionsmöglichkeiten auf dem Energiemarkt ausmachen.

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Stadthagen.. Als erklärter Gegner der Idee gab sich in der Sitzung Bernd Englich zu erkennen. „Ich weiß nicht, ob mir Vertrauen allein reicht“, sagte der Christdemokrat. Er bezog sich damit auf eine zuvor vom Fraktionskollegen Heiko Tadge gemachte Aussage, er habe „Vertrauen in den Aufsichtsrat der Westfalen Weser Energie“.

Tadge wiederum hatte von einer Beteiligung gesprochen, die von WWE direkt oder eben von der neu zu gründenden Gesellschaft getätigt werden soll. Konkret geht es dabei um den Kauf von Anteilen des Unternehmens Trianel Erneuerbare Energien.

Weder WWE noch Bürgermeister Oliver Theiß hätten ihm Auskunft zu Trianels Umsätzen und Risiken gegeben, kritisierte Englich. Auch eine E-Mail an den Trianel-Geschäftsführer selbst sei unbeantwortet geblieben. „Das spricht für sich“, sagte Englich. „Ich lehne beide Vorlagen ab.“

Auch Lothar Biege ist misstrauisch

Nicht ganz so streng, aber ebenfalls misstrauisch zeigte sich FDP-Ratsherr Lothar Biege: „Wir hören hier viel von glauben und hoffen und dergleichen“, erklärte Biege. „Ich sehe mich nicht in der Lage, Verantwortung für so etwas zu übernehmen.“ Bieges Stimme machte bei der Abstimmung eine von drei Enthaltungen aus.

„Dieser Markt verändert sich durch die Energiewende dramatisch“, verteidigte Bürgermeister Oliver Theiß das Vorhaben. WWE versuche, sich für die Zukunft aufzustellen. „Es kann niemand sagen, wie das ausgeht.“

Die restlichen Ratspolitiker stimmten dafür. CDU-Mann Englich bezeichnete die Abstimmung als nicht erforderlich. Es handele sich nur um eine Legitimierung, die er dem Unternehmen versagte.

jcp

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