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Stadthagen Stadt WWE darf investieren
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt WWE darf investieren
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00:16 26.06.2016
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Stadthagen.

Als erklärter Gegner der Idee gab sich in der Sitzung Bernd Englich zu erkennen. „Ich weiß nicht, ob mir Vertrauen allein reicht“, sagte der Christdemokrat. Er bezog sich damit auf eine zuvor vom Fraktionskollegen Heiko Tadge gemachte Aussage, er habe „Vertrauen in den Aufsichtsrat der Westfalen Weser Energie“.

Tadge wiederum hatte von einer Beteiligung gesprochen, die von WWE direkt oder eben von der neu zu gründenden Gesellschaft getätigt werden soll. Konkret geht es dabei um den Kauf von Anteilen des Unternehmens Trianel Erneuerbare Energien.

Weder WWE noch Bürgermeister Oliver Theiß hätten ihm Auskunft zu Trianels Umsätzen und Risiken gegeben, kritisierte Englich. Auch eine E-Mail an den Trianel-Geschäftsführer selbst sei unbeantwortet geblieben. „Das spricht für sich“, sagte Englich. „Ich lehne beide Vorlagen ab.“

Auch Lothar Biege ist misstrauisch

Nicht ganz so streng, aber ebenfalls misstrauisch zeigte sich FDP-Ratsherr Lothar Biege: „Wir hören hier viel von glauben und hoffen und dergleichen“, erklärte Biege. „Ich sehe mich nicht in der Lage, Verantwortung für so etwas zu übernehmen.“ Bieges Stimme machte bei der Abstimmung eine von drei Enthaltungen aus.

„Dieser Markt verändert sich durch die Energiewende dramatisch“, verteidigte Bürgermeister Oliver Theiß das Vorhaben. WWE versuche, sich für die Zukunft aufzustellen. „Es kann niemand sagen, wie das ausgeht.“

Die restlichen Ratspolitiker stimmten dafür. CDU-Mann Englich bezeichnete die Abstimmung als nicht erforderlich. Es handele sich nur um eine Legitimierung, die er dem Unternehmen versagte.

jcp

Da ist sich die lokale Politik weitestgehend einig: Es gibt zu wenige Kindergarten- und Krippenplätze. Kurzfristig zum 1. August entstehen nun 15 Krippenplätze im Stadthäger Kindergarten Jägerhof und eine Kindergartengruppe mit 18 Kindern im Wendthäger Kindergarten Am Räuberwald.

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