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Wahlkampf auf dem Bierdeckel

Olaf Scholz im Ratskeller Wahlkampf auf dem Bierdeckel

Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz hat sich am Sonnabend in Stadthagen zahlreichen Fragen aus der Bevölkerung gestellt. Die Themen gaben die Gäste vor.

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Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (rechts) und SPD-Bundestagskandidatin Marja-Liisa Völlers stellen sich den Fragen des Stadthäger Publikums. 

Quelle: tro

Stadthagen. Ob Gesundheit, Bürokratie, Rente, Jugend oder Arbeit – die Gäste bestimmten die Themen, über die SPD-Bundestagskandidatin Marja-Liisa Völlers mit ihrem Parteikollegen im Ratskeller sprach, indem sie sie auf Bierdeckel schrieben.

Wieder mehr Tarifverträge

Gefragt nach Lohnungleichheit, Leiharbeit und befristeten Arbeitsplätzen antwortete Scholz, dem müsse man eine gute Ausbildung entgegensetzen. „Auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft haben vielleicht noch zehn Prozent der Ungelernten eine Chance auf Beschäftigung“, sagte er. Der Mindestlohn sei dabei „nichts, um große Sprünge zu machen“ – die Tatsache, dass dessen Einführung für viele Beschäftigte eine Gehaltserhöhung bedeutet habe, zeige, dass Tarifverträge wieder mehr Bedeutung bekommen müssten. „Jemand, der sich abrackert, muss auch gut zurechtkommen“, sagte Scholz.

Auch zu den Themen Rente („Den Konsens aufzugeben, war ein Fehler“), Kinderarmut („Es ist wichtig, dass Kinder die Erfahrung machen, dass mindestens ein Elternteil zur Arbeit geht“) und digitale Infrastruktur („Durch die Privatisierung der Telekom haben wir uns hinsichtlich des Breitbandausbaus eine Falle gestellt“) bezog Scholz Stellung. Einzig eine Antwort blieb der bekennende Fan des Hamburger SV dem Publikum schuldig – nämlich die nach seiner Meinung zu der Niederlage gegen Hannover 96 am Vorabend.   tro

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