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Wallanlagen bleiben zentrales Thema

Verkehrsverein hat viel vor Wallanlagen bleiben zentrales Thema

Mülleimerkonzept, Spielplatzsanierung, Schaffermahl – der Verkehrsverein Stadthagen hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich. Doch für die Mitglieder ist das kein Grund, sich auszuruhen. Für 2017 hat der Verein bereits einige weitere Aufgaben auf dem Zettel, wie die Weiterentwicklung der Wallanlagen.

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STADTHAGEN. Was auf Ost- und Nordwall bereits geschehen ist, soll nun auch für den Westwall erfolgen – der Verkehrsverein möchte den Abschnitt in diesem Jahr mit einer neuen Asphaltierung, Beleuchtung und neuen Parkbänken versehen. Passend zum Sauberkeitskonzept der Kreisstadt werden entsprechende Abfallbehältnisse montiert.

 Die Verschönerung der Wallanlagen ist seit der Gründung des Verkehrsvereins 1899 ein Hauptaugenmerk des Vereins. „Wir sehen uns auch heute noch als deren Hüter und Bewahrer“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Birgit Schilling, im SN-Gespräch.

Neugestaltungskonzept für den Wallabschnitt am Viehmarkt zwischen West- und Nordwall

 Der Verein hat der Stadt bereits Ideen vorgelegt, unter anderem sollen neue Bäume angepflanzt werden. „In 2017 wollen wir in Abstimmung mit der Stadt zum Abschluss der Planungen kommen“, sagt Verkehrsvereinsvorsitzender Karl-Heinz Hepe.

Neugestaltung von Spielplätzen

  Seit eineinhalb Jahren hat sich der Verkehrsverein zur Aufgabe gemacht, sanierungsbedürftige Spielplätze in Stadthagen umzugestalten. Für den Spielplatz an der Julianenstraße hat der Verein die Patenschaft übernommen, gleiches wird 2017 für den Spielplatz am Ostwall erfolgen, kündigen Hepe und Schilling an.

Erschließung des Waldbereichs „Klosterforst Reinsen“ als Wandergebiet

  „Der Wald verfügt über keinerlei Schilder oder Infotafeln, ich würde mich da verlaufen“, bemerkt Hepe. Der Parkplatz werde daher nur von Leuten genutzt, die sich sehr gut im Wald auskennen. Das soll sich ändern: „2017 wollen wir den Abschnitt mit Schildern ausstatten“, sagt Hepe.

 Mitfahrbank im Ortsteil Probsthagen

 Ein neues Projekt, dem sich der Verkehrsverein widmet, ist das Aufstellen einer sogenannten Mitfahrbank. Wer auf dem Land wohnt und kein Auto besitzt, ist oft aufgeschmissen – das soll die Mitfahrbank ändern: Hepe: „Die Busverbindungen außerhalb des Schülerverkehrs sind rar. Wir finden, dass der Ort ein guter Testballon für das Projekt ist.“ Hepe kündigt an, dass der Verkehrsverein die Bank spenden wird. „Wenn es sich bewährt, könnte so eine Bank auch an anderen Stellen Sinn machen.“ Ein spezielles Schild soll die Bank kennzeichnen.

 Im Rodenberger Ortsteil Altenhagen II wurde bereits im Juli 2016 eine Mitfahrbank in der Ortsmitte aufgestellt (wir berichteten). Einen Tag nach der Installation habe sich bereits der erste erfolgreiche Kontakt zwischen Bürger und Autofahrer ergeben.

Mitwirkung im Stadthäger Kulturforum

  Auch der Verkehrsverein möchte nach Angaben von Hepe dabei helfen, die Stadthäger Kulturarbeit voranzutreiben. Ein Beispiel hierfür ist das gemeinsam erarbeitete Konzept für die Nutzung der Zehntscheune, das es in 2017 zu realisieren gilt.

Hinweistafel auf dem Westwall

Auf Antrag eines Mitgliedes möchte der Verkehrsverein auf dem Westwall eine Hinweistafel zu Ehren des Stadthäger Zehnkämpfers Friedel Schirmer (1926-2014) installieren lassen. Die Tafel soll an dem Baum aufgestellt werden, der für Schirmer gespendet worden war. „Der Antrag liegt bei der Stadt und wir hoffen, dass diesem stattgegeben wird“, sagt Hepe.

 Verbesserung der Sauberkeit und Grünpflege

 Bereits Ende 2012 hat der Verkehrsverein der Stadt Stadthagen ein umfassendes Konzept zu den Themen Sauberkeit und Grünpflege vorgelegt. Einiges daraus ist realisiert worden, unter anderem die Patenschaften für Grünflächen. 2017 liegt der Fokus unter anderem auf der Pflege der Beete des Kreisels an der Amtspforte und am Ostring. mak

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