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Was Wärmedämmung &Co so bringen

Stadthagen / „1. Energiebericht“ Was Wärmedämmung &Co so bringen

Was durch energetische Sanierungen erreichbar ist, das dokumentiert der jüngst vorgelegte „1. Energiebericht“ der Stadt Stadthagen. Beispiel: die Grundschule Am Sonnenbrink.

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Was zum Beispiel durch Fassadendämmung erreicht werden kann, dokumentiert der Stadthäger Energiebericht mit Blick auf die Grundschule Am Sonnenbrink.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Hier konnte der Verbrauch an Heizenergie von 2010 auf 2011 um sage und schreibe 44 Prozent gesenkt werden. Das bedeutet eine Ersparnis von rund 300 000 Kilowattstunden. Hauptsächliche Ursache dafür waren Sanierungen in den Jahren 2009 und 2010. Zunächst waren die Dachdämmung und -abdichtung über der Toilettenanlage sowie über dem Pausenraum und der Turnhalle sorgfältig erneuert worden.
Gefördert durch das Konjunkturpaket wurden anschließend sämtliche Treppenhausverglasungen und Eingangsbereiche, die Fenster in den Klassenräumen und auch die der Turnhalle energetisch modernisiert. Die Steuerung der Be- und Entlüftungsanlage der Turnhalle wurde ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht.
Gleichzeitig zur Verbrauchsminderung wurde der Anteil ökologisch gewonnener Eigenversorgung erhöht. Im Zuge der Dacherneuerung und des Mensabaus erhielt die Grundschule zwei zusätzliche Solaranlagen. Auf dem Dach der Turnhalle ist eine Photovoltaikanlage von 300 Quadratmetern Größe montiert worden. Die Anlage produziert rund 20 000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Für die Warmwasserbereitung wurde auf dem Dach der Mensa eine Solarkollektoranlage mit einer Leistung von 4000 Kilowattstunden jährlich installiert.
Im laufenden Jahr hat die Grundschule ein modernes Blockheizkraftwerk erhalten. Dessen Kernstück ist ein hocheffizient arbeitender Gas-Brennwertkessel. Die verbrauchsmindernden und kostensparenden Auswirkungen dieser Anlage dürften sich im Laufe des Jahres 2013 erstmals voll zeigen und insofern im „Energiebericht 2014“ Niederschlag finden. Ähnliches gilt für das just installierte Wärmedämm-Verbundsystem an der Fassade der Turnhalle nach den neuesten Vorschriften der Energiesparverordnung
Den Wasserverbrauch hat die Grundschule von 2010 auf 2011 um 15 Prozent senken können. Dieser betrug im vergangenen Jahr damit noch 475 Kubikmeter. Eine der Ursachen ist die zuvor eingeführte Nutzung von Regenwasser zur Toilettenspülung. Eine andere ist der pädagogische Einsatz für den sparenden Umgang mit Wasser.
Gestiegen ist Am Sonnenbrink von 2010 auf 2011 der Stromverbrauch, und zwar um knapp 20 Prozent auf 83 750 Kilowattstunden. Nach den Worten des Energieberichts ist das kein Wunder, weil die Schule auf Ganztagsbetrieb umgeschaltet hat und eine 370 Quadratmeter große Mensa dazu gekommen ist. Das neue Blockheizkraftwerk soll künftig für eine effizientere Stromversorgung sorgen. Zudem sollen weitere Sparmaßnahmen greifen. Mittelfristig schätzen die Experten den jährlichen Strombedarf dieser Schule auf knapp 70 000 Kilowattstunden ein.

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