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Was im Sommer im Schlossgarten erlaubt ist

Nackt grillen geht nicht Was im Sommer im Schlossgarten erlaubt ist

Mit dem Schlosspark verfügt Stadthagen über eine zentral gelegene Grünanlage, die sich bei schönem Wetter wunderbar als Freizeittreffpunkt eignet. Doch welche Regeln sind beim Aufenthalt zu beachten? Die SN klären auf.

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Wer das gute Wetter im Schlossgarten genießen möchte, muss sich an ein paar Regeln halten.

Quelle: rg

Stadthagen. Musik hören ist grundsätzlich erlaubt. Allerdings gilt die Regel, dass in der Mittags- und Abendruhe (13 bis 15 Uhr, 19 bis 22 Uhr) der Geräuschpegel nicht höher als 55 Dezibel sein darf und in der Nachruhe (22 bis 7 Uhr) nicht höher als 40 Dezibel. Gemessen wird in einem Meter Abstand zur Quelle des Geräuschs.

Nach der städtischen „Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ sind offene Feuer verboten . Was brennt, ist egal. Grillen ist deshalb ebenfalls nicht erlaubt.
Alkohol darf getrunken werden. Einschränkung: Auf Kinderspielplätzen ist dies untersagt.
Das  Übernachten im Schlosspark ist nicht gestattet.

Ballspielen, auf Bäume klettern und picknicken (ohne Feuer) ist erlaubt. Nutzer des Schlossgartens haben sich aber stets so zu verhalten, dass niemand gefährdet wird und das zum Beispiel Pflanzen und Bänke nicht beschädigt werden.

Blumenpflücken verboten : Rasen und Pflanzen im Schlossgarten dürfen nicht beschädigt werden.
Freilaufende Hunde sind verboten , es herrscht Leinenpflicht. Auf Spielplätzen müssen die Vierbeiner grundsätzlich draußen bleiben.
Tauben füttern, ist verboten . Das beliebte Entenfüttern wird geduldet.

Auch wenn es noch so heiß draußen ist: Sich nackt in der Sonne zu räkeln, ist im Schlossgarten wie in allen Parks in Deutschland nach Paragraph 118 des Ordnungswidrigkeitengesetzes verboten. Dies gilt dem Gesetzgeber nach als „grob ungehörig“, da Nackte die öffentliche Ordnung stören.
Sex. Das ist ein bisschen kompliziert. In öffentlichen Anlagen ist er nicht grundsätzlich verboten. Der Geschlechtsakt gilt nach §183a Strafgesetzbuch erst dann als „Erregung öffentlichen Ärgernisses“, wenn sich unbeteiligte Dritte belästigt fühlen und Anzeige erstatten. Die Strafen dafür können hoch sein, sie umfassen Freiheitsentzug bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. ber

Kein Café

Obwohl immer mehr Menschen den Park in der Freizeit nutzen, plant die Stadtverwaltung derzeit keine Alternativen zum geschlossenen Café im Schlossgarten. Bevor über die Möglichkeit eines Biergartens oder der Installation einer öffentlichen Toilette nachgedacht werde, will die Verwaltung ein Gespräch mit dem potenziellen künftigen Betreiber des Cafés führen – derzeit steht der Nachfolger des bisherigen Pächter-Ehepaars Tadge jedoch noch nicht fest.  r

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