Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Wasser stopp

Stadthagen Wasser stopp

Als Reaktion auf üble Überschwemmungen früherer Jahre genießt der Hochwasserschutz in der Kreisstadt seit einiger Zeit hohe Priorität. Neuestes Beispiel ist das gerade für rund 100.000 Euro fertiggestellte Rückhaltebecken „Am Helsengrundbach“ in Wendthagen.

Voriger Artikel
Bald dröhnen die Motoren
Nächster Artikel
„Kein nachvollziehbares Konzept“

Bilder wie dieses aus dem Jahr 2010 an der Enzer Straße sollen sich in der Kreisstadt möglichst nicht wiederholen.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Die 6.000 Kubikmeter fassende Kuhle direkt südlich der an dieser Stelle als Damm fungierenden Landesstraße 447 soll nördliche Teile Wendthagens und Krebshagens vor überbordenden Wassermassen schützen.

 Als Nächstes kommt der Ortsteil Hobbensen dran. Nach den Worten des für Hochwasserschutz zuständigen Bauamtsmitarbeiters Eckert Hockner wird dort im Frühjahr 2015 ein 2700 Kubikmeter fassendes Rückhaltebecken eingerichtet – Kostenpunkt: 45.000 Euro. Die Planungen sind fertig, der Auftrag soll Anfang kommenden Jahres ausgeschrieben werden, als Bauzeit ist der Mai vorgesehen. Mit dem für den nördlichen Rand der Ortschaft geplanten Becken soll der Ortskern von Hobbensen vor Hochwasser bewahrt werden. Dieser war in der Vergangenheit wiederholt von Norden her überflutet worden.

 Weiter verbessert wird der Hochwasserschutz laut Hockner auch in Probsthagen. Nach dem Willen des Bauamtes soll eine Bornau-Brücke nahe der Kirche vergrößert werden. Denn hier staut sich das Wasser des Öfteren zurück. Es gebe in Probsthagen freilich auch die Meinung, die Anlage von Mulden vor der Brücke würde ausreichen, so der Experte. Zudem sei die Kostenfrage noch nicht geklärt, da das Bauwerk der Kirche gehört.

 Bei der „ganz großen Nummer“, so Hockner, dem vermutlich rund zwei Millionen Euro teuren Hochwasserschutz-Projekt für die Weststadt, steht Ende September der erste Verfahrensschritt an. Mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 98 „Westlich des Krummen Bach“ werden die Ratsgremien aller Wahrscheinlichkeit nach den Weg für ein Bauleitplanverfahren freimachen.

 Nach dem Willen der Verwaltung soll dieses B-Planverfahren mit einer frühzeitigen Bürger- und Behördenbeteiligung beginnen. Dabei ist auch eine Informationsveranstaltung vorgesehen. Geplant sind auch sehr frühzeitige Gespräche mit den direkt betroffenen Anwohnern und Landwirten, deren Flächen es zu erwerben gilt.

 Eines von zwei Regenrückhaltebecken soll direkt westlich des Jahnstadions mit einem Fassungsvermögen von 24000 Kubikmeter entstehen. Überschüssiges Wasser soll über einen Graben in ein zweites, an der Richtung Obernkirchen führenden Bahnlinie liegendes Becken (Fassungsvermögen: 8.000 Kubikmeter) fließen. Läuft auch dieses Becken über, wird das Wasser über einen 200 Meter langen Kanal bis zu einer Wiese an der Bahnstrecke Hannover-Minden geleitet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg