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Wecke will in den Audi-Hangar

Autohaus will in Stadthagen umziehen Wecke will in den Audi-Hangar

Das traditionsreiche Stadthäger Autohaus Wecke erwägt einen Umzug an die Vornhäger Straße – und zwar in den Audi-Hangar der insolventen Firma Sölter.

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Das Autohaus Wecke soll einer Wohnanlage Platz machen. Als neuer Standort soll dann der Audi-Hangar dienen.

Quelle: Müller

Stadthagen. Inhaber Heinrich Wecke bestätigte auf Anfrage, dass er entsprechende Verhandlungen führt. Für den bisherigen Wecke-Standort zwischen Oberntorstraße und Obere Wallstraße gibt es Pläne für eine Wohnbebauung.

 Noch sei aber nichts unterschrieben, schränkt Wecke im Gespräch mit den SN ein. Er befinde sich in Gesprächen mit der zuständigen Sölter-Insolvenzverwalterin, der Kanzlei Eckert in Hannover. Dort heißt es, man müsse sich zunächst einen Überblick verschaffen und ein Gutachten erstellen. Wie lange das dauert, könne er derzeit nicht sagen, so ein Sprecher der Kanzlei.

 Eckert verwaltet die Gesellschaft, in deren Besitz sich die Sölter-Immobilien und -Grundstücke befinden. Ein Umstand, der Heinrich Wecke ausbremst: Bereits vor Wochen habe er mit Sölter-Geschäftsführer Christopher Knabe verhandelt, verrät er. „Aber der ist ja nun nicht mehr zuständig.“ Die eigentlich schon unterschriftsreifen Verträge seien damit nur noch Altpapier.

 Zwei Gründe ziehen den Subaru-Händler vom aktuellen Sitz an der Oberen Wallstraße an die Vornhäger Straße. Am jetzigen Standort, sagt er, sei man als Autohändler allein auf weiter Flur. An der Vornhäger Straße hoffe er angesichts weiterer dort angesiedelter Autohäuser auf „Mitnahmeeffekte“.

 Abgesehen davon habe der Meerbecker Bauunternehmer Sönke Gerdsen Interesse angemeldet, auf dem jetzigen Firmenareal eine Immobilie für „exklusives Wohnen“ zu errichten, wie Wecke es nennt. Zeitdruck gebe es zwar nicht. Er sei sich mit Gerdsen grundsätzlich einig. Dessen Plan sei aber auch ein weiterer Grund, auf Sicht umzuziehen. Ob und wann sich das Wohnprojekt verwirklichen lässt, hänge nun an den Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter.

 Wecke führt das Unternehmen in dritter Generation. 1927 als Werkstatt gegründet, verkaufte Wecke von 1932 bis 2003 Autos der Marke Opel. 2004 folgte der Umstieg auf Subaru. jcp

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