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Stadthagen Stadt Weg frei für Neustart des Nabu-Ortsvereins
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Weg frei für Neustart des Nabu-Ortsvereins
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00:22 10.05.2015
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Stadthagen (tbh)

Die ursprünglich für März geplante Versammlung, bei der ein neuer Vorstand gefunden werden muss, hat bis heute nicht stattgefunden. Bis auf den Vorsitzenden Klaus Geweke gibt es derzeit keine Führungsriege. Die gute Nachricht: Die organisatorischen Versäumnisse sowie die Verwaltungsprobleme scheinen gelöst.
Holger Buschmann, Vorsitzender des Landesverbands zeigt sich zuversichtlich, dass die Missstände nun behoben sind und bei der nächsten Hauptversammlung ein neuer Vorstand gefunden wird. „Der organisatorische und bürokratische Verwaltungsaufwand vor Ort wird immer größer“, weiß Buschmann. Die für den Erhalt der Gemeinnützigkeit notwendigen Schritte sind Buschmann und Geweke zufolge eingeleitet worden. Bei der Formulierung der dringend nötigen Satzungsänderung gab es Hilfe vom Landesverband. Diese sei nun vorbereitet und müsse nur noch von der Mitgliederversammlung abgenickt werden, wie Buschmann bestätigt.
Unerwartete Unterstützung hat der derzeitige Ortsvereinsvorsitzende von einem neuen Nabu-Mitglied erfahren. Aufgrund der SN-Berichterstattung ist Jörg Rummel aus Stadthagen auf die Schwierigkeiten des Vereins aufmerksam geworden. Kurzerhand ist er in dem Ortsverein beigetreten und hat sich der seit 2010 ausstehenden Formalitäten wie Kassenberichten und Jahresabschlüssen angenommen. „Es ist viel aufzuarbeiten gewesen“, sagt Rummel, der zuversichtlich ist, dass die „Talfahrt“ des Vereins nun gestoppt werden kann.
Es liegt noch viel Arbeit vor den Mitgliedern. „Wir hätten gerne einen neuen Vorsitzenden“, erklärt Buschmann. Interessenten gäbe es bereits. Rummel steht als Kassenwart zur Verfügung. Geweke, der sich aktiv für den Naturschutz einsetzt, jedoch mit der Vereinsleitung überfordert schien, wäre auch bereit weiter im Vorstand mitzuwirken, zum Beispiel als stellvertretender Vorsitzender. Sein Fokus liegt offenkundig aber im aktiven Bereich: „Im Juli gehe ich in den Ruhestand, sodass ich dann wieder mehr Zeit für den Naturschutz investieren kann.“ Ein Projekt, dass seit Längerem angeschoben wurde, ist die Umgestaltung des Trafohäuschens am Stadtturm zu einem Nistplatz für Schleiereulen und Mauersegler. Der Vertrag liegt laut Bettina Burger, Sprecherin der Stadt, vor und soll, sobald ein neuer Vorstand gewählt wurde, unterzeichnet werden.

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