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Weg frei fürs Handyparken und "Brötchentaste"

Beschluss Weg frei fürs Handyparken und "Brötchentaste"

Einstimmig hat der Rat den Weg für das Handyparken in der Innenstadt freigemacht. Zudem beschloss das Gremium die Einführung der so genannten „Brötchentaste“ im Bereich des Viehmarktes.

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Stadthagen (ssr). Das Handyparken, dessen Einführung von der Stadtverwaltung im Sommer angestrebt wird, ermöglicht dem Nutzer bei bargeldloser Bezahlung eine minutengenaue Abrechnung. Eine Verlängerung der Parkzeiten von unterwegs, etwa während des Einkaufens, ist möglich. Die Abrechnung erfolgt über einen privaten Anbieter dieser Kommunikationsleistung über die Handyrechnung. Das sei „ein wichtiger Baustein für mehr Kundenfreundlichkeit“, würdigte Jan-Philipp Beck (SPD). Freilich werde es darauf ankommen, „ein einfaches, bedienungsfreundliches System“ zu finden, betonte der rot-grüne Gruppensprecher. Jens Klugmann (CDU) lobte das Handyparken als „sinnvolle Maßnahme für ein kundenfreundlicheres Parkraummanagement“.
Mit der „Brötchentaste“ ist ein kostenfreies Kurzzeitparken für die Dauer von 20 Minuten gemeint. Diesen Service gibt es derzeit bereits auf dem Parkplatz am Schloss. Auch in den Tiefgaragen unter der Marktpassage und unter dem Hundemarkt ist das Parken in den ersten Minuten kostenlos.
Laut dem einmütigen Beschluss des Rates wird die „Brötchentaste“ nun auch im Bereich des Viehmarktes eingeführt. Diese sei dort besonders sinnvoll, argumentierte Beck. Denn das kostenfreie Kurzzeitparken werde etwa den Kunden der nahegelegenen Banken ebenso zugute kommen wie den Eltern, die ihre Kinder zur Schule Am Stadtturm bringen oder sie abholen. Die „Brötchentaste“ sei „ein weiteres Plus für die Kunden“, ergänzte Klugmann.
Nicht gefolgt ist der Rat hingegen dem Vorschlag der Verwaltung, auf dem Schulhof der Schule Am Schlosspark eine Gebührenpflicht einzuführen. Derzeit ist das außerhalb der Schulzeiten dort erlaubte Parken kostenlos. Der Rat überwies dieses Thema vielmehr zur weiteren Beratung in die Fraktionen.
Beck führte ins Feld, die Parkraumbewirtschaftung müsse „mit Augenmaß betrieben werden“. So erscheine es ihm nicht ratsam, „den einzigen innenstadtnahen kostenlosen Parkplatz auch noch mit Gebühren zu belegen“. Das könne zu einer „negativen Imagespirale“ für Stadthagen führen. Richard Wilmers (WIR) fügte hinzu, dieser altstadtnahe gebührenfreie Parkplatz sei „ein Pluspunkt für die Kundenfreundlichkeit“ und sollte deshalb so beibehalten werden.
Wilmers beschwerte sich zudem über den schlechten Zustand eines geschotterten Parkplatzes an der Zehntscheune. „Hier steigen die Leute in Pfützen aus, eigentlich müsste man überlegen, ob man das Parken dort gebührenfrei stellt.“

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