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Weg vom Dogma

Natürliche Kunst Weg vom Dogma

Schaurige Gestalten, symmetrische Formen und schroffe Konstrukte in kunstvoller Beleuchtung haben erneut mehr als 2000 Besucher auf dem Stadthäger Landart-Festival am Sonnabend und Sonntag begeistert. Die etwa 25 Werke haben mitunter weit gereiste und einige altbekannte Künstler erschaffen.

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Die Besucher des Landart-Festivals gehen auf Tuchfühlung mit den Kunstwerken.

Quelle: rg

STADTHAGEN. Alles, was die Zuschjauer bestaunen durften, wurde überwiegend aus dem natürlichen Material des Waldes um den Bruchhof gefertigt. Darunter war auch Hans-Martin Lohrmann aus der Nähe von Augsburg, der aus 250 Schilfstäben eine kristallähnliche Struktur kreierte. Die Hannoveraner „Pix.cell“, erschufen mit ihren Lichtinstallationen Welleneffekte auf einem Teich. Aus einem Baumstumpf arbeitete die Kölnerin Gesine Grundmann eine bewegliche Kette mit acht Gliedern heraus.

„Wir haben uns etwas vom dogmatischen Ansatz der reinen Naturmaterialien entfernt und das Konzept erweitert“, erklärt Raimund Siechma vom Projekt Probsthagen, der gemeinsam mit der Tuwat-Initiative für das Festival verantwortlich ist. Über die Jahre habe sich das Landart-Festival zu einem „mächtigen Anlaufpunkt“ für junge Leute entwickelt und locke auch Publikum aus Hannover und Hildesheim. „Es ist niedrigschwellige Kunst, die schnell berührt“, meinte Siechma. Zu den sphärischen Tönen der elektronischen Harfe von Mareike Kroschel klang das magische Wochenende am Sonntag aus. geb

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