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Weihnachtsmarkt nicht an der Martinikirche

Stadthagen Weihnachtsmarkt nicht an der Martinikirche

Der Weihnachtsmarkt wird nicht an die Martinikirche umziehen. Das ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen Stadtverwaltung, Stadtmarketing Stadthagen (SMS) und Kirchenvorstand.

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Stadthagen. Wie es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung heißt, hatte Bürgermeister Oliver Theiß die Initiative ergriffen, „ob man dem Weihnachtsmarkt durch eine räumliche Nähe zur Kirche zu einem neuen Flair verhelfen kann“. Zum Zweiten sei es um die Überlegung gegangen, „ob wir die Zweiteilung des Wochenmarktes durch den Weihnachtsmarkt vermeiden können“.
Nach einem abschließenden Gespräch zwischen Stadtverwaltung, SMS-Vorstand und Kirchenvorstand sei nun aber klar, dass man von den Plänen Abstand nehmen muss, teilt die Stadtverwaltung mit. Gründe dafür seien in der Dauer des Weihnachtsmarktes und den zahlreichen musikalischen Proben und Konzerten in der Martinikirche während der Advents- und Weihnachtszeit zu suchen. Laut SMS-Chef Günter Raabe ist eine Verkürzung des Weihnachtsmarktes aber nicht möglich, „weil die Händler definitiv einen solch langen Zeitraum brauchen, um rentierliche Geschäfte machen zu können“.
Die Beeinträchtigung der Kirchenmusik durch den Trubel auf dem Weihnachtsmarkt lasse ein Nebeneinander nicht zu. Auch wenn die Idee ihren Reiz habe, „so müssten wir uns wohl von den regelmäßig stattfindenden, hochkarätigen Kirchenkonzerten verabschieden“, habe Oberprediger Klaus Pönnighaus klargemacht. Die Kirche sei zu hellhörig. Sowohl die Besucher als auch die Musiker könnten einen solchen Kompromiss nicht eingehen. Das Fazit lautete daher, dass die Nutzungskonflikte einen Weihnachtsmarkt an der Kirche derzeit nicht zulassen.
Nun werde mit Blick auf den Marktplatz überlegt, „wie wir den Weihnachtsmarkt noch attraktiver machen können und die Zerrissenheit des Wochenmarktes hinter uns lassen“, so Theiß abschließend.  ssr

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