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Weniger Grün für mehr Sicherheit an der Twegte

Sicherheitspartnerschaft in Stadthagen Weniger Grün für mehr Sicherheit an der Twegte

Hecken schneiden, ein paar zusätzliche Lampen anbringen – eigentlich sollte das Sicherheitskonzept für die Twegte zwischen Bahnhof- und Herminenstraße schnell und unkompliziert umgesetzt werden. Ganz so einfach wie von Stadtverwaltung und Polizei erhofft, ging es dann aber doch nicht.

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Bessere Sichtverhältnisse sollen den Pattweg am WEZ-Markt sicherer werden lassen.

Quelle: RG

Stadthagen. Wie berichtet, hatten die Stadtverwaltung und die Stadthäger Polizei nach wiederholten Überfällen auf dem dunklen Pattweg im Rahmen einer Sicherheitspartnerschaft unterschiedliche Maßnahmen erarbeitet, um den schlecht beleuchteten Weg am WEZ-Markt heller und offener zu gestalten. Laut Polizeisprecher Axel Bergmann soll zum einen durch das Zurückschneiden oder Entfernen der Hecken die Einsehbarkeit verbessert werden. Zum anderen haben Stadtverwaltung und Polizei angeregt, die Laternen mit zusätzlichen Leuchtmitteln auszustatten, um die Sichtverhältnisse zu verbessern.

 Nach einer Ortsbesichtigung wurde nach Worten von Bergmann zunächst mit Anwohnern und dem Marktleiter des benachbarten WEZ-Marktes Kontakt aufgenommen. „Der Marktleiter stand den Vorschlägen positiv und offen gegenüber“, betont der Polizeisprecher. Jedoch habe sich das Vorhaben aufgrund der Eigentumsverhältnisse verzögert.

 Der Eigentümer des Grundstücks, auf dem der WEZ-Markt steht, muss nämlich auch noch sein Einverständnis geben, damit die Hecken zurückgeschnitten werden können. Bislang gebe es aber noch keine Rückmeldung von ihm. Sobald er seine Zustimmung gegeben habe, sollten die Maßnahmen dann aber schnell in die Tat umgesetzt werden. Bergmann hofft, dass das Vorhaben nun zeitnah realisiert werden kann. tbh

Kooperation zwischen Stadt und Polizei

Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei und Stadtverwaltung ist die Twegte zwischen der Bahnhof- und der Herminenstraße bislang der einzige Bereich, für den konkrete Maßnahmen erarbeitet worden sind. Anlass für die Zusammenarbeit der Behörden waren nach Worten von Polizeisprecher Axel Bergmann die Überfälle Anfang des Jahres an dem schlecht beleuchteten, unübersichtlichen Pattweg. „Sonst gibt es in Stadthagen keine weitere Stellen in der Art “, so der Polizeisprecher.

 Die für die Erstellung des Sicherheitskonzeptes herangezogenen Erkenntnisse aus dem bereits abgeschlossenen Projekt „Kriminalprävention und Städtebau“ sollen aber auch bei der Planung neuer Wohngebiete herangezogen werden. „Die Ergebnisse sind allgemeingültig“, erklärt Bergmann. Sie sollen demnach vor allem bei Neubaugebieten mit mehreren tausend Quadratmetern angewandt werden. Zurzeit gebe es in der Kreisstadt allerdings keine Planungen für neue Wohnquartiere in dieser Größenordnung. tbh

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Die Sichtverhältnisse und die Einsehbarkeit verbessern und dafür sorgen, dass die Menschen dort keine Angst mehr haben müssen – das haben sich Polizei und Stadtverwaltung nach einer Ortsbesichtigung am Verbindungsweg zwischen der Bahnhof- und der Herminenstraße als Ziel gesetzt.

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