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„Wenn Musik der Liebe Nahrung ist“

Orgelsommer: Gabriele Hierdeis und Christopher Koerber begeistern „Wenn Musik der Liebe Nahrung ist“

„If music be the food of love – Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist“: Mit einem Liedtitel von Henry Purcell (1659 – 1695) ist das zweite Konzert im Orgelsommer 2016 überschrieben gewesen.

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Gabriele Hierdeis und Christopher Koerber nehmen verdienten Applaus entgegen.

Quelle: sk

STADTHAGEN. Englische Liebeslieder vornehmlich aus dem Barock standen auf dem Programm.

Die große Kernorgel in der Kirche blieb am späten Sonntagnachmittag stumm. Vor dem Altarraum standen ein Cembalo, das Organist Christopher Koerber mitgebracht hatte, und die kleine Truhenorgel der St.-Martini-Gemeinde. Dazwischen platzierte sich Gabriele Hierdeis. Als vox humana, als menschliche Stimme, freue sie sich beim Orgelsommer dabei zu sein, begrüßte die Sopranistin die Gäste. „Es geht um die Liebe“, erklärte Hierdeis und gab jeweils Übersetzungen und Einführungen in die Lieder von Purcell und John Dowland (1563 – 1626), Joseph Haydn (1732 – 1809) und Georg Friedrich Händel (1685 – 1759). Eines der bekanntesten: Come again von Dowland mit seiner berühmten emotionalen Steigerung „to see, to touch, to kiss, to dye in sweetest sympathy“.

Begeistert bis zum Schluss

Gabriele Hierdeis, international gefragte Barock-Interpretin, verwöhnte ihr Publikum mit einer angenehmen Stimme, die auch in den Höhen rund und klangvoll blieb, und einem äußerst versierten und berührenden Vortrag. Christopher Koerber begleitete die Sängerin am Cembalo und bei den den letzten vier Liedern an der Truhenorgel. Außerdem ergänzte der Organist das Konzert an beiden Instrumenten solistisch, so mit Haydens drei Stücken für die Flötenuhr und mit „The Queens Alman“ von William Byrd.

Die hessischen Künstler, die zum wiederholten Mal in Stadthagen auftraten, begeisterten ihr Publikum, das zum Schluss eine Zugabe einforderte. Die Zuhörer ergatterten ein weiteres Purcell-Lied. sk

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