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Wenn das Wasser im Munde zusammenläuft

Street-Food-Festival Wenn das Wasser im Munde zusammenläuft

Das erste Street Food Festival, geöffnet von Freitag bis Sonntag, musste mit Wetterwendigkeit leben. Zahlreiche Besucher aus Stadthagen und dem Umland, die das neue kulinarische Event ausprobierten, füllten trotzdem den Gewerbepark an der Gubener Straße.

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Die Sitzplätze an den Tischen sind heiß begehrt.

Quelle: sk

Stadthagen. Linda Ashton (21) und Freund Jannik Kempe (20) waren aus Minden angereist. Das Paar, bereits mit dem Street Food vertraut, nutzte das aktuelle Angebot, um auch durch die Stadt zu bummeln. Kulinarisch hatten sich die Mindener für Bockwurst im Maisteig entschieden. „Sehr gut“, wertete Kempe. Die Atmosphäre des Festivals auf dem ehemaligen Alcatel-Gelände beschrieben die Gäste aus Westfalen als „angenehm.“

Im Vergleich mit dem inzwischen geliebten und etablierten Fest der Sinne im romantischen Oheimb’schen Freihof mag mancher Besucher das kahle industrielle und abseits gelegen Ambiente vor dem inneren Auge kritisch gesehen haben. Andererseits: Der Industrie-Background bietet Abwechslung und gab der Veranstaltung einen legeren, coolen und experimentellen Charakter. Wie auch immer: Die Resonanz bei der Premiere war hervorragend.

Organisator Patrick Zander und Thorsten Steinweg von der Compa Logistik und Gewerbepark GmbH zeigten sich am Sonntag zufrieden mit dem Veranstaltungsverlauf. Steinweg, der weitere Veranstaltungsarten im Gewerbepark plant, ist „froh, dass endlich mal was passiert in Stadthagen.“ Und die Bürger nahmen das Angebot dankend an.

Hochgenuss ganz ohne Porzellan

„Uns läuft das Wasser im Munde zusammen“, gestand Silke Gross am Sonntagmittag. Gemeinsam mit Tochter Lillien (5) und Sohn Konstantin (9) wartete die Niedernwöhrenerin auf die Fertigestellung gefüllter Waffeln in kugeliger Optik. In eine Tüte wurde der ausgebackene Teig gesetzt und mit Eis und Obst sowie süßen Streuseln garniert. Einen Plastiklöffel gab es dazu. Das sah an den weiteren 20 Ständen nicht anders aus: Porzellangeschirr und schweres Besteck sind beim Street Food nicht notwendig. Schön wären allerdings Sonnenschirme gewesen, unter denen man die leckeren kulinarischen Angebote entspannter hätte genießen können – oder unter die Besucher beim Regenschauer hätten flüchten können. Das Gelände an sich findet der Stadthäger Thomas Pietag für die Veranstaltung „gar nicht so verkehrt“, zumal: Der Parkplatz sei groß genug und vom Bahnhof seien es nur fünf Minuten zu Fuß. Und kulinarisch? Er sei bislang zu frieden mit allem, was er probiert habe, meinte Pietag, der jetzt nicht länger Fragen beantworten konnte: Der bestellte Burger wurde über die Theke gereicht.

Burger ansich haben beim Street Food Festival ein eigenes Kapitel. Es gibt sie in allen Größen und mit ausgefallenen Füllungen – mit Rindfleisch oder Garnelen, mit Käse oder Bacon oder Jakobsmuscheln. sk

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