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Stadthagen Stadt „Wichtige Stimme“
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt „Wichtige Stimme“
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00:28 13.09.2014
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Stadthagen

Gerade mit Blick auf die jüngsten Reibereien zwischen Schulz und Verwaltung bezüglich der Öffnung der Krummen Straße möchte der designierte Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) „engmaschiger“ mit dem SMS zusammenarbeiten, um solchen Zwist gar nicht erst entstehen zu lassen. Darüber hinaus hoffe er, dass Schulz’ gesundheitliche Probleme sich „zum Guten“ wenden.

 Verständnis äußert Ratsherr Lothar Biege (FDP) für die Entscheidung des SMS-Chefs. Aber: Schulz habe ein gutes Verhältnis zu Bürgermeister Bernd Hellmann gepflegt. Vergleichbares sei auch für die Zukunft wünschenswert.

 „Mit Bedauern“ hat Hellmann (SPD) den Rücktritt zur Kenntnis genommen. Aber: „Gesundheit geht vor.“ Sowohl dienstlich wie persönlich habe er mit Schulz „sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet“, betonte Hellmann. Schulz hinterlasse große Fußstapfen. Die Nachfolge entsprechend zu regeln, stelle für das SMS „eine große Herausforderung“ dar. In Zukunft heiße es, „die Zusammenarbeit zwischen Stadt und SMS weiter zu festigen“. Das gelte insbesondere für die getroffene Aufteilung des Stadtmarketings zwischen Stadtverwaltung und SMS.

 Nach Einschätzung von SPD/Grünen-Gruppensprecher Jan-Philipp Beck hat Schulz „viele wichtige Impulse für die Entwicklung Stadthagens gesetzt“. Er habe wesentliche Beiträge zur Belebung der Innenstadt geleistet. Der ausgeschiedene SMS-Chef sei „eine wichtige Stimme in der Stadt“ gewesen, er habe sich bei vielen Themen stark eingebracht. Sein Rücktritt stelle „einen Verlust für die Stadt“ dar. Er hoffe, in Zukunft auf eine vergleichbar gute Zusammenarbeit mit dem SMS wie zu Zeiten von Schulz.

 Schulz gebühre „Dank für seinen Arbeitseinsatz für die Stadt“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Heiko Tadge. Der frühere SMS-Chef habe „in Stadthagen seinen Einfluss geltend machen können“. Tadge weiter: „Ich hoffe, dass der SMS eine vernünftige Nachfolgeregelung finden wird.“ In den Reihen des SMS gebe es „vom Potenzial her einige, die das Amt des Vorsitzenden ausfüllen könnten“.

 Einen möglichen Nachfolger möchte aber derzeit noch keiner der Befragten ins Spiel bringen. ssr, jcp

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