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Wiener Klassik par excellence

Kulturverein Stadthagen präsentiert Beethovens Sonaten Wiener Klassik par excellence

Mit einem intensiven Konzertabend ganz im Zeichen der Wiener Klassik hat der Stadthäger Kulturverein am dritten Adventssonntag einen Schlussstrich unter das auslaufende Kalenderjahr gesetzt.

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Leidenschaft zum Hören, Sehen und Spüren: Die bewegenden Vorträge von Nicolas Altstaedt (rechts) und Alexander Lonquich begeistern die Zuhörer.

Quelle: mak

Stadthagen. Für das grandiose Finale des diesjährigen, vielfältigen Kultur-Programms verantwortlich waren Cellist Nicolas Altstaedt und Pianist Alexander Lonquich. Sie verwöhnten die kulturbegeisterten Gäste mit sämtlichen Sonaten für Klavier und Violoncello aus dem Schaffensreichtum Ludwig van Beethovens.

Die insgesamt fünf Sonaten können exemplarisch als Repräsentanten unterschiedlicher Lebens- und Schaffensperioden Beethovens verstanden werden. So entstand das zweigeteilte Opus 5 nur wenige Monate, nachdem Beethoven sich erstmals selbst als junger, provokanter Pianist dem öffentlichen Wiener Interesse präsentiert hatte. Das Opus 69 hingegen entstammt Beethovens produktivster Schaffensperiode, gleichwohl diese bereits durch das zunehmende Gehörleiden des Klaviervirtuosen gekennzeichnet war.

Den Abschluss des Programms bildete das ebenfalls zweigeteilte Opus 102, welches aufgrund seines kontrapunktischen Charakters sowie Abweichungen von der Sonatensatzform auf weniger Verständnis in der damaligen Wiener Öffentlichkeit stieß.

Altstaedt und Lonquich, deren künstlerische Werdegänge Rückschlüsse auf eine ganz besondere Verbundenheit zur Wiener Klassik zulassen, brillierten in ihren überaus wirkungsvollen Interpretationen mit verblüffend adäquater Dynamik und absoluter Plausibilität. Somit wussten die beiden Virtuosen das schwärmerische Publikum mit ihren charmant leidenschaftlichen Darbietungen mühelos an die Hand zu nehmen und illustrativ durch das bewegte musikalische Leben Ludwig van Beethovens zu führen. Den dementsprechend enthusiastischen Ovationen trugen Altstaedt und Lonquich durch die nochmalige Darbietung des Rondo Allegro (Op. 5/2) Rechnung.

Dieser mehr als würdevolle Schlusspunkt im Stadthäger Kulturprogramm für das Jahr 2015 dürfte vielen Besuchern noch lange im Gedächtnis bleiben. kra

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