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Wilmers vermutet Hellmann hinter Disko-Schelte

Stadthagen / Replik Wilmers vermutet Hellmann hinter Disko-Schelte

Mit großer Verwunderung hat Richard Wilmers (WIR) nach eigenen Angaben den gestrigen Artikel in dieser Zeitung zur Diskussion um eine mögliche Disko im Stadthäger Bahnhof gelesen.

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Richard Wilmers

Quelle: pr.

Stadthagen. Noch vorgestern hätte sich seiner Meinung nach der SPD/Grünen-Sprecher Jan-Philipp Beck in den SN völlig anders geäußert. Er zitiert: „Eine Disko? Das wäre zu prüfen. Zumindest böte sich die Lage an, wegen der An- und Abfahrt. (...) Auch ein Kauf des Gebäudes durch die Stadt ist für Beck anders als bei Tadge kein Tabu. Das haben viele Kommunen gemacht“.

 Wilmers: „Beck ist über das hinausgegangen, was ich zum Kauf des Gebäudes gesagt habe.“ Aufgabe von Politik und Verwaltung sei es, entsprechende Investoren zu einem Kauf zu ermuntern. Nicht mehr und nicht weniger habe Wilmers gesagt.

 Es sei aber Aufgabe und Pflicht der Politik sich einzumischen, wenn es um die Zukunft der Stadt geht. Dazu gehöre auch, Jugendlichen weitere Freizeitmöglichkeiten zu schaffen, um sie nicht permanent in entfernte Orte wie Hannover oder Herford schicken zu müssen.

 Wenn sich nun der SPD/Grünen-Sprecher innerhalb von 24 Stunden völlig entgegengesetzt äußert, so sei dies schon zu hinterfragen. „Liest man die gestrige Version zum Objekt Bahnhofsgebäude, liegt die Vermutung nahe, dass Beck den Artikel gar nicht selbst geschrieben hat“, vermutet Wilmers. Einige Formulierungen aus dem Artikel kenne der WIR-Chef aus dem Gebaren der Verwaltung der vergangenen Monate: „Dem Populismus hoffnungslos unterlegen (...)“ und „Prangert den Schuldenstand an, fordert aber immer hohe Ausgaben wie zum Beispiel beim Freibad“, nennt er als Beispiele. Wenn die SPD/Grünen-Gruppe nunmehr erklärt, dass der Betrieb nur mit einem privaten Investor denkbar sei, dann sei dies genau das, was er selbst auch geäußert habe, so Wilmers.

 Nach genauer Betrachtung des gestrigen Artikels liegt nach Angaben des Politikers der Verdacht nahe, „dass er die Handschrift des Bürgermeisters trägt“. „Die politische Auseinandersetzung mit meiner Person wird fortgesetzt. Es geht gar nicht mehr allein um das Bahnhofsgebäude“, untermauert Wilmers seine Vermutung und fragt nach der „merkwürdigen Rolle“ von Jan-Philipp Beck. vin

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