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Stadthagen Stadt Windböen Ursache der Vollsperrung
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Windböen Ursache der Vollsperrung
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00:17 08.11.2013
Immer wieder haben sich auf der B 65-Baustelle Absperrbaken selbstständig gemacht und für die Vollsperrungen gesorgt. Quelle: rg
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Von Stefan Rothe

Stadthagen. Das hat Markus Brockmann, Leiter der Hamelner Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Dienstag auf Anfrage mitgeteilt.
„Noch bis zum Mittag des Mittwochs, 6. November, sind laut Wetterdienst heftige Windböen angesagt“, führte Brockmann weiter aus: „Deshalb werden wir die Vollsperrung bis zu diesem Zeitpunkt bestehen lassen müssen.“ Im Laufe des Mittwochs werde dann entschieden, wie weiter verfahren wird. „Wenn das Wetter mitspielt, wird irgendwann am Mittwochnachmittag wieder die Einbahnstraßen-Regelung in Richtung Stadthagen aufgemacht.“

Die Vollsperrungen seien zwingend gewesen, unterstrich der Straßenbau-Experte. „Wir dürfen keine Menschen gefährden.“ Immerhin habe es in der Baustelle bereits zwei Zwischenfälle durch umgestürzte Baken gegeben. „Wir gehen keinerlei Risiko ein, greifen deshalb zur Notlösung und sperren die Straße bei entsprechenden Windverhältnissen voll.“ Vor allem wegen der langen Umleitungsstrecken sei die Lage „misslich“, räumte Brockmann ein: „Das ist uns wohl bewusst, wir müssen aber verantwortungsvoll handeln.“ Über die „merkwürdigen“ örtlichen Windverhältnisse zeigte sich Brockmann verwundert: „Dass Absperrbaken immer wieder so herumwandern, das haben wir überhaupt noch nicht erlebt.“ Selbst das Beschweren der Bakenfüße habe nichts gebracht.

Nach Angaben von Brockmann wird aus aktueller Sicht der 15. November als Termin der Fertigstellung für den Radwegbau eingehalten: „Der Fortschritt der Arbeiten liegt im Zeitplan.“ Am kommenden Montag solle der Betonfertiger anrollen.
Gegenüber der Landesbehörde vorgebrachte Beschwerden der Anwohnerin Sabine Krystek, durch die neu aufgebrachte Fahrbahndecke entstehe an den Grundstückseinfahrten ein „Buckel“, relativierte Brockmann. „Das ist derzeit roher Bauzustand, natürlich werden wir da noch Anpassungen vornehmen.“ Schließlich sei die Straßenmeisterei als Anliegerin selbst betroffen.

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