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Wohin mit dem Weihnachtsmarkt?

Stadt diskutiert Standortfrage Wohin mit dem Weihnachtsmarkt?

Die ersten Blumen sprießen, der Osterhase steht in den Startlöchern – Weihnachten ist weit weg. Sollte man meinen: In Stadthagen wird derzeit über den Standort des Weihnachtsmarktes diskutiert. Die Frage ist: Soll der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz bleiben oder auf das Gelände um die St.-Martini-Kirche verlegt werden?

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Als Alternative zum Marktplatz ist der Bereich um die Martinikirche als Standort für den Weihnachtsmarkt im Gespräch.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Stadthagen. „Noch ist nichts endgültig entschieden“, sagt Günter Raabe, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins Stadthagen (SMS). Eine Tendenz für den Verbleib am gewohnten Standort sei nach ersten Gesprächen mit der Stadtverwaltung und dem Kirchenvorstand jedoch erkennbar. Dem SMS, als Veranstalter des Weihnachtsmarktes, sei vor allem an der zentralen Lage und der Laufkundschaft auf dem Marktplatz gelegen. „Wir halten das für den besten Standort.“

Das Problem: Der Wochenmarkt muss während der Zeit gesplittet werden. Ein Teil der Stände werden vom Marktplatz an die Marktstraße und Klosterstraße verlagert. „Dass das nicht schön ist, ist uns auch bewusst“, räumt der SMS-Chef ein. „Da arbeiten wir an einer Lösung.“ Davon sei auch die endgültige Standort-Entscheidung abhängig.

Die Stadtverwaltung habe den Bereich um die Kirche ins Gespräch gebracht. Und auch der Kirchenvorstand habe seine Zustimmung signalisiert. „Der Platz um die Kirche hat auch seinen Flair. Ich sehe jedoch einige große Probleme“, so Raabe. Dagegen sprechen würde der Verlust des „Dorfcharakters“ aufgrund der Verteilung der Stände sowie die Lautstärke der Musik auf dem Weihnachtsmarkt, die Konzerte und Veranstaltungen in der Kirche stören könnte.

Größtes Manko der Alternative an der Kirche ist Raabe zufolge die fehlende Laufkundschaft: „Bis jetzt ist man zwangsläufig auf den Weihnachtsmarkt zugelaufen, auch wenn man nur zum Einkaufen in der Stadt war. An der Kirche müssten Besucher die Stände bewusst ansteuern.“

Zudem könne es Schwierigkeiten bei der Anordnung der Stände um die Kirche geben. Das Kinderkarussell sei bislang beispielsweise immer in der Mitte gewesen, sodass Eltern an den umliegenden Ständen verweilen konnten und ihre Kinder dennoch im Blick hatten. Eine solche Anordnung sei auf dem Areal um die Kirche nicht möglich. Weitere Gespräche mit dem Kirchenvorstand und der Verwaltung stehen noch aus. Die endgültige Entscheidung soll voraussichtlich bis Ende Mai fallen.

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