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Wohin will Wecke?

Stadthagen Wohin will Wecke?

Die Gerüchte, dass das Autohaus Wecke Stadthagen verlassen möchte, halten sich hartnäckig. SN-Informationen zufolge hat der Subaru-Händler eine Immobilie in Bad Oeynhausen erworben. Wecke-Geschäftsführer Heinrich Wecke dementiert die Gerüchte über den Wegzug allerdings.

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Stadthagen. Vor Monaten habe es Unstimmigkeiten bezüglich des von Wecke geplanten Wechsels in den sogenannten Audi-Hangar gegeben. Das Autohaus wollte vom bisherigen Standort an der Oberen Wallstraße in die Immobile des pleite gegangenen Autohauses Sölter an der Vornhäger Straße ziehen (wir berichteten). Inhaber Heinrich Wecke versprach sich davon „Mitnahmeeffekte“ durch die dort ebenfalls angesiedelten anderen Autohäuser. Außerdem hat das Meerbecker Unternehmen Styl Interesse am Wecke-Gelände bekundet. Styl-Chef Sönke Gerdsen will dort Wohnungen für „exklusives Wohnen“ errichten.

Zwischenzeitlich soll es nun aber ordentlich gekriselt haben, so die SN-Quelle. Wecke habe sich mit dem Insolvenzverwalter, der hannoverschen Kanzlei Eckert, partout nicht auf einen für den Autohändler akzeptablen Preis einigen können. Daraufhin habe Wecke die Immobilie in Bad Oeynhausen erworben.

Das scheint deshalb bemerkenswert, weil Wecke bei Bekanntwerden der Pläne Ende April gesagt hatte, er habe „keinerlei Zeitdruck“ und sei sich „grundsätzlich einig“ mit Bauunternehmer Gerdsen.

Aber wirkt es nicht überhastet, den Standort Stadthagen nach fast einem Jahrhundert – Wecke wurde hier 1927 gegründet – einfach so zu verlassen? Der Stadthäger Autohändler dementiert. Es bleibe dabei: Zeitdruck gebe es nicht. Ein Kaufvertrag zwischen ihm und Styl sei zwar unterzeichnet, aber das erst seit Kurzem. Wecke: „Wenn sich vorher nichts ergibt, bleibe ich bestimmt noch mal ein Jahr hier.“

Tatsächlich sei es so, dass er derzeit „mehrere Optionen“ habe. Welche das aber konkret sind, darüber schweigt sich Wecke aus. Nur am Gerücht, er wolle nach Bad Oeynhausen ziehen, sei „definitiv nichts dran“. Der Kurort in NRW wäre allein schon deshalb nicht interessant, sagt er, weil das Autohaus dort bereits über einen Vermittler verfüge, der Fahrzeuge an den Kunden bringt.

Eine der Wecke-Optionen, heißt es, sei nun doch wieder der Audi-Hangar. Eine Bestätigung gibt es dafür aber nicht. Die Kanzlei Eckert teilt lediglich mit, man stehe in Verhandlungen mit einem Interessenten für den Hangar, mit dem die Insolvenz-Anwälte aber Stillschweigen vereinbart hätten – auch die Identität des potenziellen Käufers betreffend.

Und Styl? Das Unternehmen hat seine Pläne inzwischen modifiziert. Statt eines großen sollen zwei kleinere Mehrfamilienhäuser entstehen. Darüber hinaus sei aber noch alles offen, da es noch keine detaillierte Besprechung mit dem Bauamt gegeben habe. jcp

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