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Wohnungen auf Rauth-Gelände geplant

Nienstädter Unternehmer hofft auf Zuzug Wohnungen auf Rauth-Gelände geplant

Alle hoffen auf den Faurecia-Effekt: Seit Jahren plant der Nienstädter Bauunternehmer Gerhard Tadge Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Rauth.

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Stadthagen. Bisher hätte es zu wenige Interessenten gegeben. Das könnte sich mit der geplanten 35-Millionen-Investition des Autositz-Herstellers ändern.
„Das wäre natürlich ein wichtiger Faktor, der diesen Markt beeinflusst“, sagt Tadge. „Dieser“ ist der Stadthäger Immobilienmarkt. Beim „Faktor“ handelt es sich um den Arbeitsmarkt der Kreisstadt. Vor einigen Wochen hatte auch Bürgermeister Oliver Theiß geäußert, er hoffe auf Zuzug zum Beispiel von Faurecias Zuliefererbetrieben.

Aktuell wird die Fläche vor allem als inoffizieller Parkplatz genutzt. Tadge hatte den Teil des Areals, der zwischen Garten- und Schillerstraße liegt, vor etwa sechs Jahren gekauft. Dort befinden sich auch noch Überbleibsel wie eine Werkstatt, die im Falle der Bebauung abgerissen würde.
In Absprache mit der Stadt plant Unternehmer Tadge Mischwohnbebauung – also Eigentumswohnungen und Ein- oder Zweifamilienhäuser. Eigenen Berechnungen zufolge wäre er auf diesen bisher aber sitzen geblieben.

„Ich prüfe das so alle anderthalb Jahre“, erklärt der Nienstädter – denn die Umstände, die die Nachfrage beeinflussen, änderten sich ständig. Eine angedachte Investition wie die Faurecias zum Beispiel steigere die Attraktivität Stadthagens und könnte sich somit auch positiv auf die Wohnraum-Nachfrage auswirken.

Faurecia plant einen Anbau für 35 Millionen Euro am Standort in Stadthagen. Nach zwischenzeitlich ausgeräumten Unstimmigkeiten mit der IG Metall gilt die Investition als so gut wie sicher.
Auch die allgemeine Entwicklung des Marktes für Eigentumswohnungen stimmt Tadge zuversichtlich. Zuletzt sei diese deutschlandweit positiv verlaufen. Ursprünglich habe der Bauunternehmer zudem damit gerechnet, dass Berufspendler aus Hannover sich in Stadthagen niederlassen. Das sei zwar bisher nicht geschehen, für die Zukunft aber nicht ausgeschlossen.
Unterm Strich reicht die allgemeine Aufwärtstendenz noch nicht für eine Entscheidung zum Bau. Tadge schließt aus, „dass sich in diesem Jahr etwas auf dem Gelände tut“. Parkplatzsucher dürfte das freuen.  jcp

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