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Wünsche an Verwaltung und Politik

Flexibilität fehlt Wünsche an Verwaltung und Politik

Eine breite Palette von Erwartungen haben hiesige Firmenvertreter, was Verwaltung und Politik der Stadt im kommenden Jahr 2017 an Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Stadthäger Wirtschaft erreichen sollten. So wünscht sich Andreas Breuer vom Haushaltswarengeschäft Breuer&Schweer „kostenloses Parken zu bestimmten Zeiten in der Woche“.

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Wenn es nach dem Stadtmarketing geht, sollte auf der der Straße Am Viehmarkt (rechts) Begegnungsverkehr möglich sein.

Quelle: rg

Stadthagen. Zudem müsse die Beleuchtung in der Altstadt deutlich aufgebessert werden. Nicht zuletzt stellt sich Breuer eine Regelung vor, nach der Kunden zum Abholen schwerer Waren durch die Fußgängerzone vor die Läden fahren dürfen.

Heinrich Wecke vom gleichnamigen Subaru-Autohaus hat die Erfahrung gemacht, „dass sich die Stadtverwaltung, seit der neue Bürgermeister im Amt ist, aufmerksamer um Anliegen der Wirtschaft kümmert“. Daraus resultiert Weckes Wunsch, „dass der frische Wind, der jetzt ins Rathaus gebracht worden, möglichst noch weiter verstärkt wird“.

Möglichst schnell baurechtliche Klarheit

„Mehr Geschwindigkeit, was die Entscheidungen über die Nachnutzung des Krankenhaus-Areals angeht“, mahnt der Vorstandssprecher der Volksbank Hameln-Stadthagen, Michael Joop, an. Er betont, dass Volksbank und Sparkasse dort in die Schaffung von Wohnbebauung investieren wollen, dazu aber „möglichst schnell baurechtliche Klarheit herrschen sollte“. Auch sollte die städtische Wirtschaftsförderung nach Vorstellung von Joop stärkeres Augenmerk auf die Ansiedlung neuer Unternehmen legen.

„Eine bessere fußläufige Anbindung unseres Kaufhauses an den Marktplatz“ wünscht sich der hiesige Hagemeyer-Geschäftsführer Ludger Schmänk von Rat und Verwaltung der Stadt.

Dass diese das innenstadtnahe Wohnen noch stärker befördern, erwartet für 2017 Peter Klocke, Inhaber des Haustechnik-Fachgroßhandels Klocke und Lingemann. „Wenn noch mehr Menschen in die Innenstadt ziehen, tut das der Stadt gut“, ist Klocke überzeugt.

Geschäftsführer Martin Wanjura (Elektro-Wanjura GmbH) wünscht sich von den Verantwortlichen der Stadt, „dass sie vom Grundsatz her wirtschaftlicher denken und nicht glauben, sie müssten aus der Stadt einen Kurort machen“. Konkret: Wanjura plädiert für mehr Ansiedlung von Industriegewerbe, „denn das bringt Jobs und Gewerbesteuern“. Zudem ist Wanjura überzeugt, „dass etliche innerstädtische Straßen besser für die Nutzung von Lastwagen hergerichtet werden müssten“.

Flexibler denken

Nicht mehr „am Denkmalschutz klammern“, wünscht sich Filialleiter Torsten Richter vom BMW-Autohaus Becker- Tiemann von Rat und Verwaltung. Gegenüber potenziellen Investoren, die Gebäude in der Innenstadt zeitgemäß modernisieren wollen, „sollten die Verantwortlichen flexibler einlenken“, empfiehlt Richter. Auch sollte die Stadt bei leer stehenden Gebäuden in ihrem Eigentum gegenüber potenziellen Pächtern, die dort eine Nutzung einrichten wollen, vom Preis her entgegenkommender sein.

„Dass endlich eine vernünftige Lösung für die innerstädtische Verkehrsführung eingeleitet wird“, ist der wichtigste Wunsch des SMS-Vorsitzenden Günter Raabe. Dazu zählt aus seiner Sicht auch die Vorstellung, dass die Krumme Straße und die Straße Am Viehmarkt für beidseitigen Verkehr geöffnet werden. Auf dem Wunschzettel Raabes an Rat und Verwaltung steht weiterhin die Beseitigung des Kopfsteinpflasters in der Fußgängerzone. ssr

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