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Zehnter Orgelsommer steht bevor

Stadthagen spielt auf Zehnter Orgelsommer steht bevor

Zum zehnten Mal findet in diesem Jahr in Stadthagen der Orgelsommer statt. Fünf Konzerte erklingen in den Monaten Juli, August und September in der St.-Martini-Kirche.

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Tillmann Benfer

Stadthagen. Die 2003 im historischen Barockgehäuse errichtete große Orgel von Daniel Kern aus Straßburg bietet die Möglichkeit, ein großes Spektrum der europäischen Orgelliteratur adäquat darzustellen, heißt es in der Ankündigung.

Im ersten Konzert am Sonntag, 17. Juli, spielt um 18 Uhr Tillmann Benfer aus Verden Werke von Johann Sebastian Bach und Kompositionen der deutschen und französischen Romantik. Es erklingen die Passacaglia in c-Moll und die Triosonate in e-Moll von Bach. Einem Werk von Robert Schumann folgt die Orgelsonate in a-Moll von Camillo Schumann. „Ètoile du soir“ von Louis Vierne und das Finale aus der 10. Sinfonie von Charles-Marie Widor runden das Programm ab.

Benfer ist Kirchenmusikdirektor am Dom zu Verden (Aller) und Dozent an der Musikhochschule in Bremen. Eine rege Konzerttätigkeit und zahlreiche Einspielungen stellen seine herausragenden organistischen Fähigkeiten unter Beweis, kündigt der Veranstalter, die St.-Martini-Gemeinde, an.

Im zweiten Konzert am 31. Juli, ebenfalls um 18 Uhr, sind Werke für Sopran, Orgel und Cembalo zu hören. Lieder von Dowland, Purcell, Händel und Haydn erklingen unter dem Motto „If music be the food of love“. Die hessischen Musiker Gabriele Hierdeis und Christoph Koerber waren schon mehrfach in Stadthagen zu Gast.

Das erste Konzert im August spielt am 14. August Daniel Maurer aus Straßburg. Der Titularorganist der berühmten Silbermannorgel von St. Thomas präsentiert ein kurzweiliges Programm mit eigenen Transkriptionen der Kompositionen von Bach, Händel und Debussy und beliebten Stücken der französischen Romantik wie der Toccata aus der 5. Sinfonie von Widor oder dem „Carillon de Westminster“ von Vierne, heißt es weiter. Eine Improvisation beschließt das Konzert des Professors für Orgel am Konservatorium in Straßburg.

Am 28. August spielt Markus Manderscheid aus Wolfsburg Werke von Bach und Max Reger. Von Reger, der vor 100 Jahren starb und zu den bedeutendsten Orgelkomponisten der Musikgeschichte zählt, bringt der Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe die Choralfantasie „Halleluja, Gott zu loben“ zu Gehör.

Das Abschlusskonzert am 11. September ist zugleich Auftakt der ersten „Schaumburger Orgelwoche“. Wolfgang Zerer aus Hamburg spielt Werke von Bach, Schumann und Reger. Von Letztgenanntem erklingt außer einer Auswahl kleinerer Stücke zum Abschluss die große Fantasie und Fuge in d-Moll op. 135b, die zu seinen reifsten Werken zählt. Zerer gehört international zu den bekanntesten deutschen Organisten. Neben seiner Lehrtätigkeit in Hamburg unterrichtet er auch in Groningen und Basel.

Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten, die jeweils sonntags um 18 Uhr beginnen, ist frei. Die Konzerte werden von der Sparkasse Schaumburg gefördert. Um Spenden wird gebeten.

mpv

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