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Zehntscheune: Hof wird saniert

Historische Mauer erhält zwei Tore Zehntscheune: Hof wird saniert

Das Umfeld der Zehntscheune wird weiter aufgehübscht.

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Mitarbeiter der Baufirma Kiltsch tragen die obere Schicht der Steinmauer an der Zehntscheune ab.

Quelle: rg

Stadthagen. Die direkt an das historische Gebäude angrenzende Mauer, die einen Hof einfriedet, wird grundlegend saniert und mit zwei Toren versehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 35 000 Euro.

Die Steinmauer vermittelt durch viele im Laufe der Jahre entstandene Schäden mittlerweile „einen ruinenhaften Eindruck“, wie Bauamtsleiter Gerd Hegemann formuliert. Viele Steine sind gelockert, etliche sogar heruntergefallen, sodass Löcher klaffen.

Die fehlenden Steine werden ersetzt und die gesamte Mauer wird verfugt. Die obere Schicht wird so abgetragen, dass die gesamte Mauer anschließend überall die gleiche Höhe aufweist. Dazu musste zunächst das in der Mauerkrone wuchernde Gestrüpp beseitigt werden. Schließlich kommen nach Darstellung Hegemanns als Abdeckung angeschrägte Sandsteinplatten obendrauf.

Der rund 100 Quadratmeter große Hof, der über eine Betonsteinpflasterung verfügt, soll künftig für Außenveranstaltungen der Zehntscheune genutzt werden können. „Zu denken ist an Ausstellungen oder an kleinere Veranstaltungen oder Festivitäten im Sommerhalbjahr“, erläutert Hegemann.

Doch dazu muss der Hof verschließbar sein, um etwa Ausstellungsgegenstände zu schützen. Daher soll die große, zum Haupteingang der Zehntscheune ausgerichtete Öffnung mit einem Tor versehen werden. Gedacht ist nach den Worten Hegemanns an ein Exemplar mit Stahlverstrebungen, das den Blick in den Hof freigibt. Dieses soll denselben Bogen aufweisen, der auch den Haupteingang der Zehntscheune ziert.

Das völlig morsche kleinere Holztor in der rückwärtigen Mauer des Hofes soll ersetzt werden. Ob in Form von Holz oder von Stahlverstrebungen, ist noch offen. „Wir wollen mit den Nutzern der Zehntscheune abstimmen, ob sie den Hof nach hinten eher verschlossen oder mit Durchblick versehen haben wollen“, so der Bauamtsleiter.

Die Sanierung der Mauer soll laut Hegemann in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Zum Einbau der Tore wird es hingegen in diesem Jahr wohl nicht mehr kommen, da „dafür kein Geld im Haushalt eingestellt ist“.

Mit Blick auf die Zehntscheune selber sind in absehbarer Zeit nur kleinere Investitionen vorgesehen. Dabei handelt es sich nach Darstellung Hegemanns um die Komplettierung der Beleuchtung und um die Installation einer Rampe für einen barrierefreien Zugang.

Nach wie vor befinde sich ein Verein, der die Zehntscheune einmal betreiben soll, in der Gründungsphase, berichtete der Bauamtsleiter. Im laufenden Jahr sind während der wärmeren Jahreszeit einige Ausstellungen geplant. „Als Ausstellungsraum läuft die Zehntscheune gut“, versichert Hegemann.

Bevor größere Investitionen, wie etwa für die Erschließung des Obergeschosses getätigt werden können, müsse freilich ein schlüssiges Gesamtnutzungskonzept her. ssr

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