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Zehntscheune: Konzept kommt durch

Ratssitzung Zehntscheune: Konzept kommt durch

Einstimmig hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung das Konzept zur Nutzung der Zehntscheune Stadthagen verabschiedet. Wie berichtet wird die Vergabe der Räumlichkeiten demnach durch die Stadt entschieden, und zwar letztlich durch den Ratsausschuss für Soziales, Sport und Kultur.

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Das Konzept zur Nutzung der Zehntscheune ist verabschiedet worden.

Quelle: Archiv (rg)

Stadthagen. Zum weiteren Aufbau des bürgerschaftlichen Engagements soll sich zudem ein „Freundeskreis Zehntscheune“ bilden, der Nutzungsanträge berät und in Abstimmung mit der Verwaltung eine professionelle Empfehlung abgibt.

„Zukunftsweisend“ sei dieses vom Kulturforum entwickelte Konzept, lobte Jan-Philipp Beck (SPD). Eine wesentliche Grundlage sei, „dass die Stadt bei der Zehntscheune das Heft des Handelns in der Hand behält“. Zu begrüßen sei, dass ehrenamtliches Engagement mit eingebunden werden soll.

"Eine gute Sache"

Heiko Tadge (CDU) betonte, dass es Ehrenämtler gewesen seien, die auf eine intensive kulturelle Nutzung der Zehntscheune gedrängt hätten. Das sei dankenswert. Äußerst wichtig sei gleichwohl, „dass die Entscheidung, wer in der Zehntscheune was machen darf, bei der Stadt bleibt“. Dass der künftige Freundeskreis dazu Vorschläge machen kann, sei eine gute Sache.

Auch Richard Wilmers (WIR) begrüßte das Konzept, durch welches „das bisherige Gerangel endlich beendet wird“. Gut sei, dass der künftige Freundeskreis eine zentrale Rolle spiele. „So wird hoffentlich ein konfliktfreies Betreiben der Zehntscheune möglich.“ Auch Maria Börger-Sukstorf (Grüne) zeigte sich überzeugt, das durch das Konstrukt „Gezänk vermieden werden kann“.

Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) betonte, die Fachkompetenz liege klar bei den Kulturexperten im künftigen Freundeskreis: „Auf deren Fachwissen sind wir angewiesen.“ In der Verwaltung sei niemand in der Lage zu entscheiden, „welcher von zwei Nutzungsanträgen vorzuziehen ist“. Ohne das Mittun der Ehrenämtler müsste in der Verwaltung ein entsprechender Mitarbeiter eingestellt werden, so Theiß.

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