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„Zehntscheune“ als Kunstraum

Stadthagen / Bauausschuss „Zehntscheune“ als Kunstraum

Die „Zehntscheune“ soll langfristig als Kunstscheune genutzt werden. Dafür haben sich die Ratsfraktionen während der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses ausgesprochen.

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Die verbreitet als eher hässlich erachtete Außentreppe der „Zehntscheune“ soll nach Vorstellung der Verwaltung durch ein ansehnlicheres Exemplar ersetzt werden.

Quelle: ssr

Von Stefan Rothe

Stadthagen. Grundlage waren die Ergebnisse eines Workshops, den die Verwaltung im Juli veranstaltet hatte. Dort war das Hauptergebnis: „Das mittel- bis langfristige Ziel ist die bauliche Entwicklung der Zehntscheune zu einem das ganze Jahr nutzbaren Veranstaltungsraum, in dem vorrangig Kunstausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen stattfinden.“

 „Wir finden dieses Konzept einer Kunstscheune gut“, sagte Siegfried Voigt im Namen der Ratsgruppe SPD/Grüne, „auf deren Umsetzung sollten wir zugehen.“ „Wir stimmen dieser Idee im Grundsatz zu“, erklärte CDU-Fraktionschef Heiko Tadge.

 Stadtplaner Matthäus Schmidt erläuterte, was in der „Zehntscheune“ bis Jahresende noch verbessert werden soll: Der Innenputz wird abgebrochen und das Bruchsteinmauerwerk an der zum Schloss gerichteten Außenwand gesäubert. Die Decke des Erdgeschosses muss gegen herabfallenden Putz gesichert werden. Der Einbau eines flexiblen Beleuchtungssystems ist geplant, mit dem je nach Veranstaltung unterschiedliche Lichtszenarien zu erzielen sind. Die Elektroinstallation wird erweitert. Die Fluchtwege sollen durch Piktogramme ersichtlich und Befestigungen für Werbebanner installiert werden.

 Doch auch für die Jahre 2014/15 hat die Verwaltung nach den Worten Schmidts weitere Maßnahmen vor, um die sichere Nutzbarkeit der „Zehntscheune“ weiter zu verbessern. Der Stadtplaner teilte in diesem Zusammenhang mit, dass für Frühjahr und Sommer 2014 bereits vier Kunstausstellungen fest gebucht sind.

 Die Verwaltung möchte unter anderem die zu Fluchtzwecken installierte Außentreppe „durch ein ansehnlicheres Exemplar ersetzen“, führte Schmidt aus. Die Mauer um den Hof soll repariert werden, „da die Gefahr von herabstürzendem Bruchsteinmauerwerk besteht“. Zudem soll die Mauer um Tore ergänzt werden. Nicht zuletzt ist an den Kauf eines Verkaufstresens gedacht. Für die Jahre 2014/15 wären dafür insgesamt 40000 Euro nötig, rechnete Schmidt vor.

 Übereinstimmend sprachen sich SPD und CDU für diesen Finanzplan aus. Das gelte freilich „vorbehaltlich der anstehenden Haushaltsberatungen“, setzten Voigt und Tadge hinzu.

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