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Zehntscheune „gut besucht“

Sieben Ausstellungen, 3600 Gäste Zehntscheune „gut besucht“

Bei den sechs diesjährigen Ausstellungen in der Zehntscheune wurden insgesamt rund 3600 Besucher gezählt. Das hat Niklas Schmidt vom Fachbereich Bürgerdienste Donnerstagabend im Kulturausschuss mitgeteilt. „Damit war die Zehntscheune gut besucht.“

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Quelle: Archiv

STADTHAGEN. Das Ausstellungsprogramm sei abwechslungsreich gewesen und habe somit „eine große kulturelle Bandbreite dargestellt“.

 Rita Bauck, die Moderatorin des für das Programm verantwortlichen Freundeskreises Zehntscheune, bekundete im Ausschuss, es habe sieben Bewerbungen für sechs jeweils vierwöchige Ausstellungsphasen gegeben. Es sei aber gelungen, sämtliche sieben Ausstellungen in der Zeit von Mitte April bis Mitte Oktober unterzubringen. Es sei also keine Ablehnung nötig gewesen. Dabei habe es durch die Ausstellung eines namhaften Hamelner Künstlers „auch ein echtes Highlight“ gegeben, fügte Bauck an.

Kein Highlight

 Für das kommende Jahr seien bis zum Ende der Frist 13 Bewerbungen eingereicht worden, berichtete Bauck. Darunter befinde sich nach ihrem Eindruck „kein wirkliches Highlight“. Nun müsse der Freundeskreis die Bewerbungen bewerten und eine Entscheidung für die Vergabe von Ausstellungszeiten fällen. Versuche, Künstler zu gemeinsamen Ausstellungen zu bewegen, seien bisher am Widerstand der Betroffenen gescheitert. „Mir ist ein bisschen mulmig, aber irgendwie werden wir es schaffen“, sagte Bauck.

 Mit dem vom Rat genehmigten Jahresetat von 5000 Euro sei man 2017 gerade so hingekommen, berichtete Bauck. Hilfreich sei gewesen, dass zwei Aussteller die Werbung selbst übernommen haben. „Ich denke, im kommenden Jahr wird es schwierig werden, mit dem Geld auszukommen“, bemerkte Bauck.

Fachleute am Werk

 Der Freundeskreis tage einmal monatlich, berichtete die Moderatorin. Es nähmen jeweils zwischen zehn und 15 Mitglieder teil. „Da sind sehr engagierte Fachleute am Werke“, lobte Iris Freimann, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste. Die Arbeit laufe gut „und wir sehen als Verwaltung überhaupt keinen Grund, das zu bremsen“. Ausschussvorsitzender Thomas Pawlik (SPD) ergänzte, der Freundeskreis sei „eine gute Lösung“ und habe sich im ersten Jahr seines Bestehens gut bewährt. Der Freundeskreis solle mit seiner Arbeit weitermachen, sagte Pawlik unter deutlichem Kopfnicken bei Vertretern aller Fraktionen. ssr

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