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Zeichen stehen auf Ampelkoalition

CDU und WIR sprechen bereits über Oppositionsarbeit Zeichen stehen auf Ampelkoalition

Wie die Konstellationen im Stadthäger Rat in Zukunft aussehen werden, ist noch immer offen. Doch alle Zeichen deuten nach Recherchen der SN darauf hin, dass es ein Bündnis von SPD, Grünen und FDP geben wird – auch wenn sich die drei Parteien dazu noch nicht öffentlich äußern wollen.

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STADTHAGEN. CDU und die WIR sind da offener. Beide rechnen fest mit der Ampelkoalition.

Damit scheint die Entscheidung gefallen, dass die aus Lothar Biege und Norbert Kunze bestehende zweiköpfige FDP-Fraktion mit der SPD und den Grünen zusammengeht. Bekannt gegeben werden soll dies nach Informationen dieser Zeitung allerdings frühestens nächste Woche. Derweil erklärt Jan-Philipp Beck, Vorsitzender der SPD in Stadthagen, dass die Gespräche „sehr gut“ und in einer „positiven Atmosphäre“ verlaufen seien, was auch Norbert Kunze (FDP) bestätigt. Man habe allerdings Stillschweigen über die Inhalte vereinbart. Diese wolle man erst intern bewerten.

 CDU möchte einvernehmliche Gespräche

Neu wäre die Zusammenarbeit zwischen Liberalen und Sozialdemokraten nicht. „Es gab lange Jahre eine sozial-liberale Gruppenbildung“, so Beck. In der auslaufenden Legislaturperiode kamen jedoch die Grünen zum Zug. Allerdings habe es noch nie ein Dreierbündnis gegeben. Bei einem Zustandekommen dieses, würde das mit 18 Sitzen eine klare Ratsmehrheit bedeuten.

CDU-Fraktionschef Heiko Tadge bedauert die Entwicklung: „Wir haben versucht, zu einer anderen Gruppenbildung mit einer Mehrheit abseits der SPD zu kommen, aber Grüne und FDP haben sich anders entschieden.“ Er hoffe aber, dass sich die meisten Themen im Einvernehmen beschließen und sich Kompromisslösungen finden lassen. „Die Mehrheitsgruppe wäre schlecht beraten, wenn sie alles auf Teufel komm raus gegen die Opposition durchsetzen wolle.“

Dass die Ampelkoalition kommt, davon ist auch Richard Wilmers überzeugt. Der WIR-Ratsherr macht deutlich: „Wir bleiben in der Opposition.“ Dies sei nach den Gesprächen mit FDP, SPD und CDU schnell deutlich geworden. Je nach Lage werde man sich Mehrheiten suchen. Die WIR ist mit vier Sitzen im Rat vertreten, die Linke hat einen Sitz und die Grünen haben drei. col

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