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Zentrale Anlaufstelle

Umbau des Amtsgerichtes Zentrale Anlaufstelle

Im Sockelgeschoss des Amtsgerichts Stadthagen ist der Stand der laufenden Umbauarbeiten deutlich zu erkennen. 540.000 Euro kostet die behindertengerechte Sanierung, bei der unter anderem ein Fahrstuhl eingebaut wird. Im Frühsommer nächsten Jahres soll alles fertig sein.

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Direktorin Regina Benz präsentiert den Plan für die Umbauarbeiten am Amtsgericht. Wo sich heute noch ein Fenster befindet (rechts im Bild), soll bis Mitte nächsten Jahres der neue, ebenerdige Eingang des Gerichts entstehen.

Quelle: lht

Stadthagen. Der Durchbruch für die Infothek, von der aus die Wachtmeisterei in Zukunft den neuen, ebenerdigen Eingangsbereich der Behörde im Blick haben soll, ist vor wenigen Tagen fertiggestellt worden. In einem anderen Raum ist die behindertengerechte Toilette, die an dieser Stelle entsteht, bereits zu erahnen.

 Nach Verzögerungen bis Anfang August dieses Jahres sind die Arbeiten am Amtsgericht wieder im vollen Gange. „Aktuell können wir den Termin- und Kostenplan für den Umbau bestätigen“, berichtet Holger Mißfelder vom Staatlichen Baumanagement Weser-Leine. Im Frühsommer 2018 sollen alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Treppe hat ausgedient

 Die Umbaumaßnahmen für 540.000 Euro sollen das Amtsgericht sicherer sowie behindertengerechter zugänglich machen. So hat etwa die Treppe zum Amtsgericht, über die der Haupteingang des Gebäudes bisher erreicht werden kann, in Kürze ausgedient. Sie wird ersetzt durch einen ebenerdigen Zugang rechts neben der Treppe, der direkt zur neuen Wachtmeisterei führt. „So irren die Leute nicht mehr herum, sondern bekommen sofort Antworten“, erläutert Regina Benz, Direktorin des Amtsgerichts. Die Treppe bleibt zwar bestehen, fungiert allerdings nicht länger als Eingang. Dazu sind Kennzeichen für Flure, Türen und Treppen geplant, um Sehbehinderten die Orientierung zu erleichtern. „Wir führen zahlreiche Gespräche, um zu erfahren, was praxistauglich ist“, erklärt Benz. Anschließend wird entschieden, was tatsächlich umgesetzt wird.

Zahlreiche Umzüge

Der Umbau wurde in drei Abschnitte unterteilt, wovon der erste nun vor dem Abschluss steht. Dabei wurde unter anderem die ehemalige Hausmeisterwohnung entkernt. Das Herzstück des Umbaus, die Einrichtung eines Fahrstuhles, erfolgt im nun angelaufenen zweiten Bauabschnitt. Zudem wird eine Sicherheitsschleuse für den Ein- und Ausgang des Amtsgerichts eingerichtet. So können auch ohne konkreten Anlass flughafenähnliche Sicherheitskontrollen durchgeführt werden. Im dritten Abschnitt folgen die Anbringung von Kameras und weitere sicherheitsrelevante Baumaßnahmen.

 Bis dahin stehen zahlreiche Umzüge auf dem Programm. „Aktuell ziehen ganze Geschäftsstellen um“, erklärt Benz. Einige Abteilungen müssen für den Neubau des Fahrstuhles ihre Räume wechseln. Dies nutzt das Amtsgericht, um die Raumaufteilung allgemein zu überdenken. So soll die Nebenstelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite künftig nicht mehr von Abteilungen mit großem Publikumsverkehr genutzt werden. Stattdessen wird das Hauptgebäude des Amtsgerichtes zur zentralen Anlaufstelle für fast alle Anliegen. lht

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