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Zielgerichtete Lernprozesse

Halbes Jahr Freundeskreis Zehntscheune Zielgerichtete Lernprozesse

Vor einem guten halben Jahr hat sich der Freundeskreis Zehntscheune gegründet. Die erste Ausstellung unter ihrer Federführung geht bald zu Ende. Doch wie hat die Zusammenarbeit innerhalb des Arbeitskreises, der Ende vergangenen Jahres von der Politik im Rat beschlossen wurde, bisher funktioniert?

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STADTHAGEN.  „In erster Linie bin ich hocherfreut, dass zu unseren Treffen regelmäßig so viele Leute kommen“, sagt Rita Bauck, Sprecherin des Freundeskreises. Bis zu 15 Interessierte seien bei den monatlichen Zusammenkünften dabei und würden mitdiskutieren.

 Den Mitstreitern scheint der Austausch durchaus zu gefallen, denn schließlich kämen sie immer wieder und die Teilnahme bestehe schließlich auf freiwilliger Basis. Da das Programm für diese Saison bereits feststand, sei weniger konzeptionell gearbeitet worden. Vielmehr denken die Mitglieder darüber nach, die Möglichkeiten der Zehntscheune noch besser auszuschöpfen. „Wir können uns vorstellen, zum Beispiel Workshops zu veranstalten – als aktive Elemente“, sagt Bauck. Aber es müsse immer im Hinterkopf behalten werden: „Was können wir selbst alles leisten?“

Loser Zusammenschluss birgt Gefahren

 Letztendlich berge ein loser Zusammenschluss wie der Freundeskreis auch Gefahren. Aber Bauck ist sich sicher, dass die Gruppe reflektierend zu Werke gehe und Lernprozesse erleben werde. Wichtig sei, zielgerichtet nach vorne zu kommen. Der Freundeskreis sei offen für eine Zusammenarbeit mit anderen Gremien.

 Natürlich beschäftige sich der Freundeskreis auch mit der Frage, wer in Zukunft in der Zehntscheune ausstellen könnte. Es sei wichtig, dass die Kunst auch zu den Räumen passe. Ausschließlich kleine Aquarelle seien schwierig, um sie entsprechend würdigen zu können.

 Für die Saison im kommenden Jahr habe es laut Bauck schon einige Anfragen gegeben. Doch es gebe noch Kapazität für weitere Interessierte. Die Mitglieder des Freundeskreises bedauern, dass die Saison wegen der fehlenden Heizmöglichkeiten stets sehr kurz sei. Sonst wäre es möglich, noch mehreren Künstlern die Chance zu geben, in der Zehntscheune auszustellen und somit für eine noch bessere Mischung sorgen.

 Die Ausstellung „ Kontraste“ in der Zehntscheue endet am Sonntag, 13. August. Die Finissage findet am Sonnabend, 12. August, um 17 Uhr statt. Dort gibt es die Gelegenheit, mit allen Künstlern bei einem Glas Prosecco über Techniken oder Verkäufe zu sprechen. jemi

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