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Stadthagen Stadt Zufahrtsstraßen zum Festplatz werden gesperrt
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Zufahrtsstraßen zum Festplatz werden gesperrt
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19:45 09.05.2011
Das Verkehrskonzept für die Regionalschau in Stadthagen sieht weiträumige Absperrungen vor. Die Besucher können sich aber kostenlos mit Shuttle-Bussen zum Festplatz bringen lassen.
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Stadthagen (kil). Damit die Großveranstaltung, zu der rund 60.000 Besucher erwartet werden, nicht im Chaos endet, haben die Veranstalter in Zusammenarbeit mit den örtlichen Sicherheitsbehörden ein Parkplatzkonzept sowie einen Plan für die Verkehrsführung rund um den Festplatz entwickelt. Straßensperrungen und Umleitungen sollen umfassend ausgeschildert werden.

Wirtschaftsförderer Lars Masurek, Festfabrik-Geschäftsführerin Antje Wiegmann und Claus-Dieter Luchs vom Fachbereich Bürgerdienste stellten das Konzept im Rathaus vor. Dieses beinhaltet folgende Aspekte: Die wichtigste Änderung bezüglich der Verkehrsführung: Sämtliche Zufahrtsstraßen zum Festplatz sind für den regulären Verkehr an allen drei Tagen gesperrt. An insgesamt sechs Punkten gilt die Regel „Anlieger frei“.

Das heißt: Dort dürfen nur Anwohner und anliegende Geschäftsbetreiber nach Vorzeigen eines ausgefüllten Passierscheines fahren. 1300 Betroffene sind Masurek zufolge bereits schriftlich darüber informiert worden. Taxis und Fahrradfahrer dürfen ebenfalls passieren.

An einigen Absperrungspunkten halten Mitarbeiter der Feuerwehr und des Baubetriebshofs „Wache“, um das Einhalten der Regeln zu kontrollieren und in Notfällen für eine freie Durchfahrt zu sorgen.

Neu ist unter anderem die komplette Schließung der Enzer Straße im Abschnitt zwischen Seiler- und Jahnstraße. Für eine reibungslose Anreise der Besucher sollen „Park and Ride“-Stationen sorgen. An drei Stellen gibt es einen kostenlosen Shuttle-Service. Busse bringen die Besucher in regelmäßigen Abständen direkt zum Festplatz und wieder zurück. Die Busse fahren den Parkplatz bei „Faurecia“, das Unternehmen „Nosta“ an der Industriestraße und das Parkhaus am Bahnhof an. Am Sonntag gibt es eine zusätzliche Station beim „Kaufland“. „Wartezeiten sollten nicht länger als 15 Minuten dauern“, teilte Wiegmann mit.

Das Parken auf städtischen Parkplätzen in der Innenstadt ist im besagten Zeitraum zwar frei, die Verantwortlichen raten aber, lieber auf die Shuttle-Busse auszuweichen, um verstopfte Straßen zu verhindern. Nur während der beiden Abendveranstaltungen sei die Nutzung der Innenstadtparkplätze ratsam.

Oberstes Gebot sei die Sicherheit, so Wiegmann. Flucht- und Rettungswege müssten eingehalten werden. Deshalb gebe es auch scharfe Kontrollen. Von Routine könne man auch bei der dritten Regionalschau nicht sprechen, sagte Luchs. „Man lernt immer wieder dazu.“ In diesem Jahr sei das Verkehrskonzept umfassender als bei der vergangenen Regionalschau.

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