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Zustand der Straße St. Annen „grottig“

Keine Sanierung in Sicht Zustand der Straße St. Annen „grottig“

Immer mehr Autofahrer ärgern sich über den maroden Zustand der vielbefahrenen Straße St. Annen. Doch Abhilfe ist nicht in Sicht.

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In einem sichtlich schlechten Zustand befinden sich weite Teile der viel befahrenen Straße St. Annen.

Quelle: rg

STADTHAGEN. Die für diese Landesstraße zuständige Landesbehörde für Straßenbau in Hameln hat für die Sanierung oder den Ausbau dieser Straße „noch keine Planung eingeleitet“, wie die stellvertretende Behördenleiterin Uta Weiner-Kohl auf Anfrage mitteilt.

 Im amtsinternen „Straßenerhaltungs-Management-System“, so Weiner-Kohl, sei die Straße St. Annen lediglich als „mittelfristige Maßnahme“ verzeichnet. Das bedeute, dass bis 2018 sicher nichts passiere. Mehr noch: „Es wird wohl noch das ein oder andere Jahr dauern, bis das dort angefasst wird.“ Es gebe im Zuständigkeitsbereich der Behörde eine Vielzahl von Landesstraßen, führt Weiner-Kohl aus, „und bislang waren von den Schäden her immer andere Straßen dringlicher und wichtiger“.

Flickschusterei

„Erschreckend“ findet CDU-Fraktionschef Heiko Tadge diese Auskunft. Der Zustand der Straße St. Annen sei nämlich „in weiten Teilen sehr, sehr schlecht, um nicht zu sagen grottig“. Die Landesbehörde müsse ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen, „aber die ständige Flickschusterei ist auf Dauer überhaupt nicht hilfreich“, schimpft Tadge: „Da muss endlich was passieren.“ Er hoffe in dieser Sache auf eine Intervention des hiesigen SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Becker, „der schließlich der Regierungsfraktion angehört“.

Die marode Straße sei „auf jeden Fall ein Ärgernis“, stimmt Jan-Philipp Beck, Sprecher der Ampelkoalition im Rat, ein: „Da ist absoluter Handlungsbedarf.“ Das gelte auch deswegen, weil nur im Zuge eines Ausbaus auch die Radfahrer-Problematik gelöst werden könne. Diese stelle dort einen „gewissen Gefahrenpunkt“ dar, so Beck: „Wir würden es also begrüßen, wenn schnell Planungen aufgenommen würden“.

Der schlechte Zustand der Straße sei „schon lange im Gespräch, ich höre vermehrt Beschwerden von Bürgern“, berichtet WIR-Fraktionsvorsitzender Richard Wilmers: „Da muss sich was bewegen.“ Seine Fraktion werde das Thema erneut aufgreifen und in die Ratsgremien bringen, um die Stadt zu einem Vorgehen gegenüber der Landesbehörde zu bewegen, kündigt Wilmers an.  ssr

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