Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Zusteller fälscht Unterschriften

Geldstrafe verhängt Zusteller fälscht Unterschriften

Der Zusteller eines Postdienstes muss für die Fälschung von Unterschriften 1040 Euro zahlen. Das Amtsgericht hatte dem 47-jährigen Stadthäger zur Last gelegt, 2016 in drei Fällen die Postsendungen elektronisch vermehrt zu haben, obwohl er die Pakete noch bei sich zu Hause aufbewahrte.

Voriger Artikel
Als in Stadthagen die Lichter angingen
Nächster Artikel
Kaum brauchbare 1a-Lagen

Symbolbild

Quelle: Archiv

Stadthagen. Gegen den Strafbefehl hatte er Einspruch erhoben, denn er habe niemandem absichtlich schaden wollen. „Es war der pure Horror“, sagt der Beschuldigte über seinen früheren Job. Stress und Überforderung mit etlichen Zustellungen hätten ihn dazu verleitetet, kleinere Umschläge einfach in den Briefkasten der Empfänger zu stecken und selbst zu unterschreiben, anstatt die Sendungen an diese persönlich auszuhändigen. „Wenn jemand die Tür öffnet und unterschreibt, frage ich nicht nach dem Ausweis oder ob derjenige dort wohnt. Das macht wirklich jeder so“, gestand der Zusteller, der mittlerweile nur noch gewerbliche Kunden beliefert.

Bei Richter Andreas Feldhaus stieß er mit seiner Darstellung durchaus auf Verständnis. Da der Richter ihm die Strafe aber keineswegs ersparen konnte, empfahl er dem Beschuldigten, seinen Einspruch wieder zurückzunehmen. Die drei geladenen Zeugen blieben nach dessen Einwilligung ungehört und konnten sich nur noch ihre Fahrtkosten begleichen lassen. geb

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr