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Brandserie in Stadthagen Polizei ermittelt nach den drei Bränden weiter
Schaumburg Stadthagen Themen Brandserie in Stadthagen Polizei ermittelt nach den drei Bränden weiter
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00:16 30.09.2013
An St. Annen hat es vor knapp zwei Wochen in einer ehemaligen Kneipe gebrannt. Quelle: Archiv
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Stadthagen/Hülshagen

Nachdem der Familienvater bei dem Flurbrand in der Innenstadt eine Rauchvergiftung erlitten hat, konnte er Mitte der Woche das Krankenhaus wieder verlassen. Über die Schadenshöhe kann die Polizei noch keine Angaben machen.
Wie es zu dem Brand der Scheune in Hülshagen gekommen ist, weiß die Polizei nicht. Die Flammen hätten so schwer gewütet, dass kaum noch Spuren zu finden seien. Die Polizei sei somit weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Zeugen sollten sich mit der Dienststelle in Stadthagen in Verbindung setzen, Telefon (0 57 21) 4 00 40.  vin

Drittes Feuer binnen einer Woche: Im Flur des historischen Fachwerkhauses Nummer 31 an der Niedernstraße haben am Sonntagvormittag Uhr ein Kinderwagen und ein nicht angeschlossener Wäschetrockner gebrannt. Ein Hausbewohner konnte den Brand unter der Treppe vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr löschen. Er erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung.

25.09.2013

Nach den beiden Bränden binnen 32 Stunden in Stadthagen und Hülshagen hat am Donnerstag ein unabhängiger Sachverständiger die bei den Brandstellen untersucht. Ergebnis bei der Unglücksstelle an der Straße St. Annen: Der Experte schließt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen technischen Defekt als Brandursache aus. Das sagte am Donnerstagabend Axel Bergmann, Polizeipressesprecher, im Gespräch mit dieser Zeitung. Demnach bleibt als Ursache des Feuers am Montag im Schuppen nur noch Brandstiftung. Die Frage ist nun, ob es sich um vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung handelt.

22.09.2013

Zweites Feuer in Schaumburg binnen 32 Stunden: Am späten Dienstagabend ist die Scheune eines landwirtschaftlichen Betriebes in Hülshagen niedergebrannt. Die 120 alarmierten Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, ein Übergreifen der Flammen auf das angeschlossene Wohnhaus zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Der Schaden beträgt etwa 100 000 Euro.

16.10.2013
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