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Ein Schmankerl für das Oktoberfest

Landkreis Ein Schmankerl für das Oktoberfest

„Bayern als Vorbild, norddeutsch verbessert“ – so lautet das Motto der neuesten Biermarke der Schaumburger Privat-Brauerei. Das Festbier, das extra für das Stadthäger Oktoberfest (28. bis 30. September) in monatelanger Arbeit gebraut worden ist, soll während der Veranstaltung erstmalig ausgeschenkt werden.

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Friedrich-Wilhelm Lambrecht (links) und Braumeister Enno Diedrich sind zufrieden: Das neue Festbier schmeckt und soll während des Stadthäger Oktoberfestes erstmals ausgeschenkt werden.

Quelle: rg

Landkreis (par). „Wir haben auf eine sehr milde Malzsorte zurückgegriffen“, erklärte Brauerei-Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Lambrecht das Geheimnis des neuen Bieres, wodurch ein betont mildes Hopfen-Aroma entstanden sei. „Ich finde es äußerst gelungen – eine richtige Spezialität, die dem bayerischen Bier nachempfunden ist. Unser Team hat tolle Arbeit geleistet, da muss ich ein Kompliment aussprechen.“

 Nach Angaben von Braumeister Enno Diedrich hat die Entwicklungszeit für das Schaumburger Festbier „ein gutes Vierteljahr“ in Anspruch genommen. „Man weiß bereits im Vorfeld, wo man hin will, deshalb halten sich die Brauversuche in Grenzen“, erklärte er. Rund fünf Versuche habe es aber insgesamt gegeben. Als sie mit dem Ergebnis zufrieden waren, wurden die Mitarbeiter des Unternehmens herangezogen: Es wurde munter getestet und getrunken. „Wir haben hier im Haus einen guten Querschnitt – von Alt bis Jung ist alles dabei“, so Lambrecht. Die Rückmeldungen seien dann in den weiteren Produktionsverlauf eingeflossen, bis man mit dem Endergebnis vollends zufrieden war.

 Noch ist das Festbier, das zukünftig in den Fassgrößen zu zehn, 20, 30 und 50 Litern zu kaufen sein wird, noch nicht im Handel erhältlich. Die Gäste des Stadthäger Oktoberfestes in der Festhalle sind die Ersten, die von der neuen Braukreation aus der heimischen Region probieren dürfen. Diedrich rechnet damit, dass rund 60 Hektoliter des neuen Gerstensaftes am Premierenwochenende vor Ort sein werden, um die durstigen Kehlen der Gäste zu befriedigen. Mit 5,3 Prozent liegt der Alkoholanteil über dem des gängigen Schaumburger Bieres.

 Lambrecht und seine Belegschaft können es kaum abwarten, bis ihre neue Sorte endlich unter Menschen kommt und getrunken wird. „Ich freue mich schon sehr auf das Fest. Das ist eine tolle Geschichte.“ Den Fassbieranstich soll Bürgermeister Bernd Hellmann machen, so wie es vom Münchener Oberbürgermeister ebenfalls Jahr für Jahr gemacht wird.

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