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„Bier ohne Namen“ ein Renner

Stadthagen „Bier ohne Namen“ ein Renner

Das „Bier ohne Namen“ entpuppt sich als Renner. Vor zwei Wochen hat die in Schieflage geratene Schaumburger Privat-Brauerei die neue Biersorte auf den Markt gebracht.

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Flasche leer
Quelle: Archiv/rg

Stadthagen. Und schon sind zwei Drittel der abgefüllten 30000 Flaschen an Getränke- und Einkaufsmärkte ausgeliefert, wie Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Lambrecht auf Anfrage mitteilte.

 „Der Verkauf läuft super“, freute sich Lambrecht: „Alle unsere Erwartungen sind übertroffen worden.“ Dass der Absatz so schnell und so heftig in Gang kommt, „damit hatte keiner von uns gerechnet“. Zwar könne er nicht genau sagen, wieviel von der neuen Biersorte schon bei den Verbrauchern angekommen ist. „Doch ein Großteil der 20000 ausgelieferten Flaschen wird es schon sein, sonst würden die Märkte ja nicht so eifrig nachbestellen.“ Schon jetzt lasse sich bilanzieren: „Die Sache ist ein voller Erfolg.“

 Ob für weitere Flaschen mit dem roten Fragezeichen auf dem Etikett und mit der Kennung „Bier ohne Namen“ kurzfristig nachgebraut werde, sei noch offen. Man behalte sich diese Option vor, so Lambrecht, eine Entscheidung darüber sei aber noch nicht gefallen.

 Wenn die neue Biersorte erst einmal einen Namen hat, wird sie ohnehin weitergebraut. Der Name soll bekanntlich aus den Reihen der Kunden kommen. Vorschläge sind nach Angaben von Lambrecht bereits reichlich eingegangen: Schon mehr als 300 Einsendungen wurden in dem Wettbewerb verzeichnet. Was für kreative Ideen sich darunter befinden, wollte der Geschäftsführer noch nicht verraten.

 Noch bis zum 1. September kann jeder Namensvorschläge einreichen. Das geht auf der Internetseite unter der Adresse www.neues-bier.de, über Facebook, per Post oder auch durch einen Anruf. Eine Jury ermittelt dann den Gewinner. Diesem und drei Freunden winkt ein Jahr lang Gratis-Bier – zwei Kisten pro Woche.

 Nicht zuletzt angesichts der Erfolgs-Story des „Bieres ohne Namen“ habe sich die Stimmung in der Belegschaft in der jüngeren Zeit „positiv verändert“, sagte Lambrecht. Die Idee zu dem Projekt sei aus der Mitarbeiterschaft gekommen, „so etwas setzt man gerne um“. ssr

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